FDP: Die Politik sollte die Fragen der Linner Bürger ernst nehmen

FDP-Krefeld

Im Gegensatz zu dem Vorsteher der Bezirksvertretung Oppum-Linn, Dr. Hansjürgen Tacken (SPD), und dem Sprecher der SPD in der Bezirksvertretung, Helmut Späth (SPD), hält die FDP die Sorgen des Bürgervereins Linn in Sachen Trailerport weder für „aufgebauscht“ noch für verfrüht.

„Es geht nicht darum, Ängste zu schüren, sondern dass die Politik auf seit langem gestellte Fragen von Bürgern eingeht“, erklärt FDP-Fraktionsvorsitzender Joachim C. Heitmann.

„Die Stadt ist Mehrheitsgesellschafter der den Trailerport planenden Hafengesellschaft. Die Vertreter von CDU, SPD und Grünen sind im Aufsichtsrat vertreten und informiert. Sie haben auch das Interesse der von dem Lkw-Verkehr betroffenen Bürger zu vertreten!“ Mit Schreiben vom 26.04.18 habe der Oberbürgermeister der Bezirksvertretung Linn mitgeteilt, dass er von einer Offenlage der Entwurfsplanung im 1. Halbjahr 2018 ausgehe, und dass eine Informationsveranstaltung für die Bürger geplant sei, so die FDP.“

Angesichts dessen verzwergen die Herren Dr. Tacken und Späth die von den Bürgern angerufene Bezirksvertretung, wenn sie die Auffassung vertreten, dass erst die Bewilligung der Förderanträge für das Projekt abgewartet werden soll.

An wen anders, als die Bezirksvertretung sollen sich die Bürger denn wenden, wenn der Oberbürgermeister sie abwimmelt und die Hafengesellschaft sie nicht als Dialogpartner – jedenfalls bislang – ansieht?