Jetzt mitmachen: Bürgerbeteiligung zum Mobilitätskonzept

Mobilitätskonzept-Krefeld

Wie sieht der Krefelder Stadtverkehr im Jahre 2030 aus: Wird ein Großteil der Bürger zu Fuß gehen oder mit dem Fahrrad unterwegs sein oder dominiert das kraftstoffbetriebene Auto weiterhin das Bild in der Stadt? Wo stehen Ladesäulen für E-Mobile, wann und wie fahren Busse und Bahnen und gibt es gar Luft-Taxis?

Diese und viele weitere Fragen stellen sich Experten seit einigen Wochen mit dem Ziel, am Ende ein schlüssiges Mobilitätskonzept für Krefeld vorlegen zu können. Auch die Bürger sollen an diesem Prozess intensiv beteiligt werden. Eine erste Möglichkeit dazu besteht am Dienstag, 12. März, ab 18 Uhr bei einer öffentlichen Veranstaltung in den Räumlichkeiten der Stadtwerke Krefeld, Sankt Töniser-Straße 124.

Nach einer kurzen Begrüßung durch den Planungsdezernenten Martin Linne werden die Ziele des Mobilitätskonzepts Krefeld und der Prozess dorthin aufgezeigt. Die Teilnehmer erhalten die Möglichkeit, in einer Bestandsaufnahme zu klären, was bislang gut und was schlecht läuft. Dann soll der Blick in die Zukunft gewagt werden. Zentrale Fragen dabei sind „Wie ändert sich unser Mobilitätsverhalten?“, „Was haben wir bis 2030 im Verkehr verbessert?“, „Welche positiven Aspekte lassen sich zeitnah schon nutzen?“ und „Welche Herausforderungen gilt es anzupacken?“ Am Ende werden die Ergebnisse betrachtet und weitere Schritte, auch der Bürgerbeteiligung, formuliert.

Flankiert wird der Prozess durch ein Online-Portal. Hier besteht ab dem 12. März, 18 Uhr, für vier Wochen die Möglichkeit, sich online einzubringen. Im Modul „Offenes Ideenmanagement“ werden Vorschläge gesammelt, bewertet und kommentiert. Eine Ideenwerkstatt zum Leitbild, zu Zielen und Handlungsfeldern folgt dann am Samstag, 18. Mai. Interessierte Bürger, Interessenvertreter, Mitglieder des Expertenbeirates, Verwaltung und Politik stellen sich, untermauert mit Argumenten und Einschätzungen zu Vor- und Nachteilen von Leitbildern aus den verschiedenen Perspektiven der Verkehrsteilnehmer, den Zielen und der Aufgabenstellung. Dabei geht es auch darum, Zielkonflikte sowie Vor- und Nachteile der verschiedenen Entwicklungsrichtungen zu beleuchten.