Arbeitsgruppe sucht nach Zeitzeugen, Fotos und Dokumenten

Im kommenden Jahr jährt sich die Befreiung Krefelds durch die US-Armee zum 75. Mal. Die Tage des Frontverlaufs durch die Stadt möchte nun eine Gruppe aus Historikern und Geschichtsinteressierten wissenschaftlich aufarbeiten und im März 2020 präsentieren.

Dazu suchen sie für Interviews ab sofort Zeitzeugen, aber auch Fotos und Dokumente. Von besonderem Interesse seien das Verhalten und die Eindrücke der Amerikaner, Deutschen und der zahlreichen Zwangsarbeiter in der Stadt. Auch geht es um die Frage, wie sich die Situation in Krefeld zwischen dem Ende des Nationalsozialismus und der Übernahme durch die US-Truppen gestaltete.

Wer Dokumente zur Verfügung stellen möchte oder als Zeitzeuge berichten möchte, wendet sich an die Leiterin der NS-Dokumentationsstelle, Sandra Franz, per E-Mail sandra.franz@krefeld.de oder unter Telefon 0 21 51 / 50 35 53 (Anrufbeantworter).