Ausbildungsbegleitende Unterstützung für Zugewanderte gesucht

Flüchtlinge-Europa-Krefeld

Mehr als 60 Geflüchtete befinden sich in Krefeld in einer Berufsausbildung. In ihren Betrieben kommen die allermeisten gut zurecht, wohingegen ihnen die Theorie in der Berufsschule aufgrund der Fachsprache und des anderen kulturellen Hintergrunds große Schwierigkeiten bereitet. Immer wieder kommt es zu Ausbildungsabbrüchen.

Flüchtlingskoordinatorin Doris Schlimnat sucht deshalb weiterhin ehrenamtliche Nachhilfelehrer mit Fachkenntnissen in unterschiedlichen Berufssparten. Sie sollen die Auszubildenden während der Berufsschulzeit in einer eins zu eins-Betreuung so unterstützen, dass sie dem Lehrstoff folgen können. Nach einem ersten Aufruf von Flüchtlingskoordination, Caritas, Freiwilligenzentrum und Flüchtlingsrat hatten sich bereits 16 Ehrenamtliche gemeldet, die zurzeit 17 Zugewanderte in ihren Berufsausbildungen unterstützen. Darunter waren Malermeister, Mediziner, Lehrer, und Personen aus der Altenpflege, dem technischen und kaufmännischen Bereich.

„Zurzeit suchen wir ganz konkret Nachhilfelehrer für drei Azubis beziehungsweise Studierende im Bereich Versorgungstechnik/Haustechnik und im Bereich der Schilder- und Lichtreklameherstellung“, sagt die Flüchtlingskoordinatorin. „Die Schwierigkeiten liegen vor allem im Verständnis der deutschen Sprache. Der Wortschatz ist oft nicht ausreichend, das betrifft nicht nur die Fachsprache“, weiß sie. Etlichen fehlen allerdings auch die Grundlagen der Mathematik, so Schlimnat. Deshalb werden für drei Azubis Nachhilfelehrer im Bereich Mathematik gesucht.

Interessierte können sich bei Doris Schlimnat melden unter Telefon 0 21 51 / 65 84 20 oder per E-Mail an fluechtlingskoordinator@krefeld.de.