Orange the World: Krefeld setzt sichtbares Zeichen gegen Gewalt

Vom 25. November bis 10. Dezember werden das Rathaus am Von-der-Leyen-Platz, die Mediothek, das Theater, das Seidenweberhaus und Laternen auf dem Theaterplatz sowie Bäume vor den Gebäuden der Stadtwerke als sichtbares Zeichen zur Ächtung von Gewalt gegen Frauen und Mädchen orange beleuchtet. Foto: Stadt Krefeld

Mit einer Fahnenaktion zum „Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen“ am 25. November macht das Krefelder Netzwerk gegen häusliche Gewalt auch in diesem Jahr auf die Situation der Frauen, insbesondere im Zusammenhang mit der Problematik der häuslichen Gewalt aufmerksam.

Unter dem Motto „Gewaltfrei leben“ wird um 11.00 Uhr vor dem Krefelder Rathaus die „Terre des Femmes“ Fahne mit dem Motto „Frei leben – ohne Gewalt“ gehisst. Bis 10. Dezember, dem Tag der Menschenrechte, sollen die „Terre des Femmes“ Fahnen dann vor dem Rathaus und anderen öffentlichen Gebäuden in Krefeld hängen bleiben und Passanten an das Thema „Häusliche Gewalt“ erinnern.

In diesem Jahr hat zudem das Netzwerk gegen häusliche Gewalt gemeinsam mit dem Zonta Club Krefeld erstmals zu der durch UN-Women im Jahr 1991 initiierten weltweiten Aktion „Orange the World“ aufgerufen. Vom 25. November bis 10. Dezember werden das Rathaus am Von-der-Leyen-Platz, die Mediothek, das Theater, das Seidenweberhaus und Laternen auf dem Theaterplatz sowie Bäume vor den Gebäuden der Stadtwerke an der St.-Töniser-Straße bei Einbruch der Dunkelheit als sichtbares Zeichen zur Ächtung von Gewalt gegen Frauen und Mädchen durch oranges Licht ausgeleuchtet. Alle Krefelder sind eingeladen, ihrerseits Wohnungen, Häuser, Geschäfte oder Firmen orange zu beleuchten und damit gemeinsam ein sichtbares Zeichen gegen Gewalt zu setzen.

Zum Auftakt der Beleuchtungsaktion mit Oberbürgermeister Frank Meyer am 25. November um 18.00 Uhr in der Mediothek sind alle Krefelder eingeladen. Dort gibt das Netzwerk gegen häusliche Gewalt Einblicke zur Situation und Hilfsangeboten in Krefeld. Der Zonta Club sammelt Spenden für das internationale Zonta-Projekt zur Verhinderung von Kinderehen in Afrika.

Im Krefelder Netzwerk gegen häusliche Gewalt arbeiten seit 2006 Fachleute aus Beratungsstellen, der Justiz und der Polizei koordiniert durch die Gleichstellungsstelle zusammen. Die Zusammenarbeit wurde zuletzt modellhaft für Studien des Bundes und des Landes Nordrhein-Westfalen zur Bedarfsanalyse von Hilfesystemen und Hilfsangeboten ausgewählt. Zonta International wurde vor 100 Jahren als global agierendes Netzwerk engagierter, berufstätiger Frauen gegründet. In Deutschland unterstützen rund 130 Clubs unter dem Motto „Zonta says No“ die Aktion „Orange the World“ zum 25. November.