Oskar-Regisseur Jochen Alexander Freydank kommt nach Krefeld

Theater-Bühne-Krefeld

Die NS-Dokumentationsstelle an der Friedrich-Ebert-Straße 42 zeigt in ihrer Filmreihe „Kino in der Villa“ die Produktion „Spielzeugland“. Die Vorführung am Donnerstag, 21. November, beginnt um 19.30 Uhr.

Der Film wurde vom 1967 in Ost-Berlin geborenen Regisseur Jochen Alexander Freydank 2009 mit einem Oscar als bester Kurzfilm ausgezeichnet. Freydank wird bei der Veranstaltung anwesend sein und für Fragen zur Verfügung stehen. Der Kurzfilm erzählt von einer Mutter, die verzweifelt auf der Suche nach ihrem Sohn Heinrich ist, der möglicherweise mit den jüdischen Nachbarn, den Silbersteins, in ein Konzentrationslager gebracht wurde. Seine Mutter hatte ihrem Sohn zuvor erzählt, dass die Silbersteins in das Spielzeugland fahren würde, in das er unbedingt mitfahren wollte.

Das Thema der Filmreihe sind die unterschiedlichen Formen der Erinnerung an die Opfer des Nationalsozialismus. Anhand von Spiel-, Dokumentar- und Kurzfilmen, Diskussionen mit Filmschaffenden und Betroffenen sind an sechs Terminen bis zum 13. Dezember unterschiedliche Beispiele zu sehen, die sich mit dem Thema der Shoa, dem Massenmord an der jüdischen Bevölkerung zwischen 1933 und 1945, beschäftigen. Der Eintritt ist jeweils frei, die NS-Dokumentationsstelle freut sich über Spenden. Um Voranmeldung per E-Mail ns-doku@krefeld.de wird gebeten.