Personalengpass behoben: Eishallen können wieder regulär öffnen

Krefeld-Schlittschuhlaufen-Werner-Rittberger-Halle

Eine Lösung der Situation der zwischenzeitlich nur eingeschränkt geöffneten städtischen Eishallen Rheinlandhalle und Werner-Rittberger-Halle steht bevor: Wegen Erkrankungen mehrerer Eismeister, deren Ausfälle trotz Ausschöpfung aller Möglichkeiten durch das vorhandene Eishallenpersonal nicht aufgefangen werden konnten, mussten die Hallen zeitweise geschlossen bleiben.

Ein Mitarbeiter ist wieder genesen und ein weiterer wird kurzfristig zurückerwartet, wodurch die Hallen wieder regulär öffnen können. Zudem arbeite man an einer Lösung für die Zukunft, um bei Engpässen möglichst schnell reagieren zu können, so Oliver Klostermann. Der Leiter des Fachbereichs Sport und Sportförderung hat kurzfristig ein Treffen mit Vereinsvertretern vereinbart, um die Situation zu besprechen.

Bei den Eismeistern handelt es sich um sachkundiges Fachpersonal, das unter anderem im Umgang mit Gefahrstoffen und der Ammoniakanlage besonders geschult und eingewiesen ist. Ein sicherer Betrieb setzt eine ausreichende Besetzung von Fachpersonal voraus. Der Schichtbetrieb, der aus Sicherheitsgründen jeweils mit zwei Fachkräften gleichzeitig abgewickelt werden muss, konnte wegen der Erkrankungen allerdings nur teilweise abgedeckt werden.

Die Sicherheit der Eishallennutzer und -besucher hat für die Stadtverwaltung oberste Priorität, so dass bei einer nicht gegebenen Betriebssicherheit eine zeitweise Schließung der Eishallen unumgänglich ist.