Gesamtschule Oppum hat Bildungs-Kooperationsvertrag unterschrieben

Haben eine Kooperationsverinbarung zwischen der Gesamtschule Oppum und dem NS-Dokumentationszentrum unterzeichnet: (hinten, von links) Historikerin Hanna Stucki, Didaktische Leiterin Anke Marona, Schüler Louis von der Weiden, (vorne von links) Sandra Franz, Schulleiterin Birgit Oelmüllers-Hoff, Geschichtslehrerin Jana van der Burg. Foto: Stadt Krefeld

Die Gesamtschule Oppum hat sich für eine enge Zusammenarbeit mit der NS-Dokumentationsstelle der Stadt Krefeld entschieden und einen Bildungs-Kooperationsvertrag unterschrieben. Die noch relativ junge Schule wird ab dem Schuljahr 2020/2021 erstmalig einen neunten Jahrgang haben. Parallel dazu soll die Verankerung des Besuchs der Klassen in der NS-Dokumentationsstelle in der Villa Merländer etabliert werden. Bei der künftigen Zusammenarbeit legen beide Seiten einen besonderen Wert auf eine deutliche Haltung sowohl gegen Extremismus, als auch Diskriminierung jeglicher Art.

Hierbei ist es der Gesamtschule Oppum besonders wichtig zu zeigen, dass „multikulti“ willkommen ist und jeder hier so sein darf wie er ist. Geplant werden zudem unter anderem Fortbildungen für das Lehrerkollegium, beispielsweise zu Handlungsoptionen im Umgang mit diskriminierenden Äußerungen und grenzverletzenden Witzen innerhalb der Schülerschaft – ein Bedarf, der im Übrigen von allen weiterführenden Schulen gemeldet wird. Ferner plant die Schule die Ausrichtung der Feierlichkeiten anlässlich des Internationalen Holocaust Gedenktags am 27. Januar 2022 sowie die Verlegung von Stolpersteinen für Opfer des NS-Regimes.