Elfrather See: Zweite Runde für Bürgerbeteiligung corona-bedingt verschoben

Foto: Wavegarden

Die für 12. November geplante erneute Bürgeranhörung zum Surfpark am Elfrather See muss wegen der Corona-Pandemie verschoben werden. Die erste Veranstaltung Ende September in den Räumen der Entsorgungsgesellschaft Krefeld war auf sehr großes Interesse gestoßen.

Da aufgrund der geltenden Beschränkungen nicht genügend Plätze vorhanden waren, wurde für Donnerstag, 12. November, in der „Uerdinger Halle“ eine zweite Veranstaltung angesetzt, um allen Interessierten die Möglichkeit zu geben, sich über die Planung zu informieren. Leider lässt die nun geltende Corona-Schutzverordnung des Landes eine solche Veranstaltung bis vorerst 30. November 2020 nicht zu.

Die zweite Veranstaltung zur Bürgeranhörung soll neu terminiert werden, sobald dies nach den Regelungen zur Corona-Pandemie möglich ist. Darüber wird die Stadt Krefeld entsprechend informieren. Sollten die Rahmenbedingungen auch im Dezember eine Präsenzveranstaltung nicht ermöglichen, wird die Verwaltung eine alternative Form anbieten, die eine umfassende Information der Öffentlichkeit über die Planung ermöglicht und Gelegenheit zur Meinungsäußerung gibt.

Unabhängig von der Absage der Veranstaltung sind die Planentwürfe sowie die wesentlichen Ziele der Planung auch weiterhin im Internet abrufbar unter: www.krefeld.de/bauleitplanverfahren. Äußerungen zur Planung können beim Fachbereich Stadt- und Verkehrsplanung, Parkstraße 10, 47829 Krefeld, eingereicht werden (E-Mail-Adresse: fb61@krefeld.de).

Der Elfrather See stellt ein wichtiges Naherholungs-, Sport- und Freizeitgebiet für die Stadt Krefeld und die nähere Umgebung dar. Ziel der Stadt ist es, diese wichtige Freizeitfunktion weiterzuentwickeln und auszubauen. Ein Baustein des Prozesses soll eine professionelle gewerbliche Surfanlage sein, die ein Investor östlich der Regattastrecke realisieren möchte. Ergänzt werden soll die Freizeitanlage mit einem modernen Campingplatz. Insgesamt rund 8,5 Hektar umfassen die Freizeitanlage und der Campingplatz. Kern der Anlagenplanung ist ein diamantenförmiges Surfbecken, die sogenannte „Lagune“. Nördlich der Surflagune sollen in einem zweigeschossigen Empfangsgebäude der zentrale Zugang zum Surfpark sowie Räume für Verwaltung, Gastronomie, Surfbedarf, Sanitäranlagen, Wellness und Multifunktionsräume für Yoga und Seminare mit vielfältigen Funktionen gebündelt werden. Nordwestlich des Surfbeckens sieht das Plankonzept „surf-nahe“ Sportund Freizeitaktivitäten vor, zum Beispiel Skaten, Klettern, Beachvolleyball.

Westlich der Surfanlage soll ein Campingplatz mit circa 70 Standplätzen für Zelte und Wohnwagen/Wohnmobile/Wohnanhänger und circa 40 Aufstellplätzen für Mobilheime entstehen. Die Surfanlage und der Campingplatz sollen verkehrlich von Süden über den Charlottering, die Rather Straße und die Parkstraße erschlossen werden. Um den Surfpark und den modernen Campingplatz planungsrechtlich zu ermöglichen, hat der Rat der Stadt Krefeld beschlossen, die Verfahren zur Aufstellung des Bebauungsplanes 836 und zur 8. Änderung des Flächennutzungsplanes durchzuführen.