Krefelder Weihnachtsmarkt geht ins Netz – und auf die Hochstraße

Der Krefelder Weihnachtsmarkt geht in diesem Jahr neue Wege – sowohl virtuell als auch ganz real in der Krefelder Innenstadt. Aufgrund der Corona-Epidemie kann der stimmungsvolle Markt an der Dionysiuskirche nicht wie gewohnt stattfinden.

„Trotzdem sind wir überzeugt, dass wir auch online und in Kombination mit einem architektonischen Krefelder Schmuckstück weihnachtliche Stimmung verbreiten und unseren Ausstellern eine Plattform bieten können“, sagt Claire Neidhardt, Leiterin des Krefelder Stadtmarketings.

Ab 1. Advent lädt das digitale Angebot „Weihnachten – made in Krefeld“ auf der Seite www.krefeld.de/weihnachten zum Stöbern ein. Die kreative lokale AusstellerGemeinschaft präsentiert dort ihre künstlerischen und handwerklichen Arbeiten sowie viele Geschenkideen für das Weihnachtsfest 2020. Unter den Austellern finden sich unter anderem Lost Places, KulturbeutelZ, die Monsterstube und die Glaswerkstatt. Jeder Aussteller bekommt seine eigene Unterseite mit direktem Zugang zum eigenen Shop oder den Kontaktdaten zum Bestellen. Die Seite dient also als Eingangstor in die weihnachtliche Designwelt aus Krefeld. So präsentieren sich dort auch Studierende des Fachbereichs Design der Hochschule Niederrhein.

„Wer noch auf der Suche nach passenden und oft sehr besonderen Weihnachtsgeschenken ist, sollte sich hier auf jeden Fall umschauen“, betont Claire Neidhardt. Kurze Videosequenzen laden dazu ein, nicht nur die Produkte näher kennenzulernen, sondern auch die Persönlichkeiten, die hinter dem Christbaumschmuck, der Weihnachtskarte oder der Hutkreation stehen. So soll zumindest ansatzweise der persönliche Kontakt zum Aussteller und der kurze Plausch an der Weihnachtshütte ersetzt werden.