A57: Verfolgungsfahrt der Polizei endet mit zwei Festnahmen

Polizei-Unfall-Hilfe
Foto: Symbolbild
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Am gestrigen Sonntagmorgen (6.12.) ist ein Mann mit einem mutmaßlich gestohlenen Auto vor der Polizei geflüchtet. Dabei fuhr er zeitweise als Geisterfahrer auf der Autobahn A57. Polizeibeamte nahmen ihn und seinen Beifahrer vorübergehend fest. Es wurde niemand verletzt.

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Gegen 7.40 Uhr wollte die Polizei auf der Düsseldorfer Straße ein Auto mit zwei Männern im Rahmen einer allgemeinen Verkehrskontrolle anhalten. Der Fahrer ignorierte jedoch das Signal und flüchtete mit sehr hoher Geschwindigkeit vor dem Streifenwagen über die Mündelheimer Straße, alte Krefelder Straße und Uerdinger Straße. Im Bereich des Bockumer Platzes setzte er seine Fahrt in Richtung Autobahn fort.

Bei der Flucht missachtete der Fahrer zwei rote Ampeln und beschleunigte den BMW innerorts auf mehr als 100 km/h.

Um 7.43 Uhr fuhr er an der Anschlussstelle Krefeld-Zentrum in entgegengesetzter Fahrtrichtung auf die Autobahn A57 in Richtung Moers. An der Ausfahrt „Gartenstadt“ wendete er und fuhr auf der Autobahn A57 zurück in Richtung Köln. An der Ausfahrt „Krefeld-Zentrum“ verließ er die Autobahn wieder.

Da ein Reifen beschädigt war, musste der Mann die Fahrt verlangsamen. Er stoppte an der Vadersstraße das Auto. Während er zu Fuß flüchten konnte, nahmen die Beamten zunächst den 32-jährigen polnischen Beifahrer aus Aachen am Auto fest.

Den 29-jährigen polnischen Fahrer entdeckten sie wenig später in einem Vorgarten am Glockenspitz und nahmen ihn dort fest. Der Krefelder hat keine gültige Fahrerlaubnis und ist bereits polizeibekannt.

Wie sich herausstellte, ist das Auto auf einen Mann aus Aachen zugelassen. Zum Hintergrund der Tat dauern die Ermittlungen an.

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