Anmeldung für die weiterführenden Schulen startet im Februar

Mathematik-Wettbewerb-Schule
- Werbung -

Bis Anfang Februar muss die Schulwahl entschieden sein: Dann laufen an vier Tagen die Anmeldezeiten für die weiterführenden Schulen. Vom 3. bis zum 6. Februar müssen die Eltern von Viertklässlern in Krefeld den Anmeldeschein persönlich in der Schule ihrer Wahl abgeben. In der Regel wird ein Mitglied der Schulleitung mit Eltern und Kind ein Beratungsgespräch führen.

- Werbung -

Im Vorfeld der Anmeldewoche sollten die Eltern den Termin in der Schule ihrer Wahl telefonisch oder online vereinbaren. Weitere Informationen dazu veröffentlichen die Schulen auf ihren Homepages. Diese Praxis soll zu einer Entzerrung und besseren Steuerung beitragen, damit die Schulen zu den Anmeldezeiten nicht überfüllt sind. Zur Anmeldung muss man die Geburtsurkunde des Kindes, eine Kopie der letzten beiden Zeugnisse (Klasse 3, Halbjahr Klasse 4), die Empfehlung der Grundschule und bei Bedarf eine Sorgerechtsbescheinigung mitbringen.

Den Anmeldeschein für die weiterführende Schule erhält das Kind zusammen mit der Schulformempfehlung bei der Zeugnisausgabe zum Ende des ersten Halbjahres. Bei der Anmeldung muss grundsätzlich ein Zweitwunsch angegeben werden. Denn manchmal reichen die Kapazitäten der Wunschschule nicht aus, um alle Kinder aufzunehmen. Die Reihenfolge der Anmeldungen ist dabei unerheblich. Es werden jedoch Faktoren wie Geschwisterkinder an der gleichen Schule, ausgewogenes Verhältnis von Mädchen und Jungen oder der Schulweg einbezogen. Bei Gesamtschulen wird auch auf die sogenannte Leistungsheterogenität geachtet. Das bedeutet, dass Schüler mit unterschiedlicher Leistungsfähigkeit gemeinsam unterrichtet werden sollen.

Zahlreiche Grundschulen arbeiten eng mit weiterführenden Schulen zusammen. Die Lehrkräfte tauschen sich regelmäßig aus, teilweise werden sogar Termine im Schulkalender miteinander abgeglichen. Viele Lehrer geben sich große Mühe, den Übergang von einer Schule zur anderen so zu gestalten, dass die Kinder mit Neugier und Freude ihr neues „Abenteuer“ in Angriff nehmen. Einige weiterführende Schulen haben zudem Willkommensprogramme oder Orientierungswochen etabliert, zum Beispiel über Patenschaften mit älteren Schülern oder Kennenlernfahrten, um den neuen Fünftklässlern den Start zu erleichtern.

Mit dem Schulstart im Sommer beginnt in Realschulen und Gymnasien die sogenannte Erprobungsstufe, die bis zum Ende der sechsten Klasse andauert. Sie soll dabei helfen, die Entscheidung der Eltern für die jeweilige Schulform sicherer zu machen. In regelmäßigen Konferenzen wird über die Entwicklung jedes Kindes, etwaige Schwierigkeiten und besondere Fördermöglichkeiten beraten. Sollte die Konferenz feststellen, dass eine andere Schulform für das Kind besser geeignet wäre, wird der Wechsel empfohlen. Am Ende der sechsten Klasse entscheidet die Versetzungskonferenz, ob das Kind seinen bisherigen Bildungsweg fortsetzen kann. Dabei ist unter anderem das Thema Fremdsprachen von Bedeutung. Lediglich in Gymnasien ist die zweite Fremdsprachen ab der siebten Klasse vorgeschrieben.

In der Sekundarstufe I gibt es zwei Formen von Ganztagsangeboten. Im gebundenen Ganztag dauert die Schule verpflichtend an mindestens drei Tagen pro Woche bis 15 Uhr. In Krefeld nehmen die Realschule Horkesgath, die Albert-SchweitzerRealschule, das Gymnasium Horkesgath und alle Gesamtschulen an diesem Modell teil. Neben der Mittagspause mit gemeinsamer Mahlzeit gehören auch spezielle Förderkonzepte und außerschulische Angebote zu den Merkmalen des gebundenen Ganztags. Im Gegensatz dazu dient die pädagogische Übermittagsbetreuung an anderen Schulen lediglich als Erholungszeit mit der Möglichkeit, etwas zu essen oder pädagogische Angebote wahrzunehmen. Im Nachmittagsbereich werden zusätzlich eine Hausaufgabenbetreuung und Arbeitsgemeinschaften angeboten.

Die Stadt Krefeld bietet für die Schüler der weiterführenden Schulen in verschiedenen Formen Unterstützung an. So erhalten Schüler ein Schoko-Ticket zur Nutzung des öffentlichen Nahverkehrs, wenn der kürzeste zumutbare Fußweg zwischen Wohnung und nächstgelegener Schule der gewünschten Schulform länger ist als 3,5 Kilometer. Dabei ist ein Eigenanteil von zwölf Euro für das erste und sechs Euro für das zweite Kind zu leisten. Für einkommensschwache Familien gibt es die Möglichkeit, diese und weitere Kosten des   Schulbesuchs, zum Beispiel Ausflüge, Klassenfahrten, Lernförderung, Mittagsverpflegung oder kulturelle Teilhabe, über das Paket „Bildung und Teilhabe“ abzudecken. Nähere Informationen dazu gibt es bei der Stadt Krefeld unter Telefon 0 21 51 / 86 31 64 oder 86 31 61.

- Werbung -