Dringend ehrenamtliche Helfer für den Amphibienschutz gesucht

Der Amhibien-Zaun in Länge. Foto: Stadt Krefeld

Seit wenigen Wochen wandern in Krefeld Frösche, Kröten und Molche wieder aus den Winterquartieren zu ihren Herkunftsgewässern, um dort abzulaichen. Dabei müssen sie häufig Straßen queren und laufen Gefahr, von Kraftfahrzeugen überfahren zu werden. Zum Schutz der Tiere werden im Auftrag der Unteren Naturschutzbehörde im Fachbereich Umwelt und Verbraucherschutz temporäre Amphibienfangzäune aufgestellt. Diese Schutzmaßnahme ist allerdings nur erfolgreich, wenn sich genügend ehrenamtliche Helfer finden. Der Fachbereich Umwelt sucht nun wieder Unterstützer.

Für sechs bis acht Wochen von Februar bis April tragen die Helfer abwechselnd morgens und abends die Lurche über die Straße. Für die Betreuung des Amphibien-Schutzzaunes an der Breitenbachstraße in Oppum, und an den Fangzäunen im Hülser Bruch werden in diesem Jahr dringend weitere Helfer gesucht. Auch für die Fangzäune an der Rennbahn sowie an der Ossumer Straße in Linn ist Unterstützung gefragt.

Auch die nächtlichen Straßensperrungen auf der Kurkölner Straße in Linn und auf dem Steeger Dyk dienen dem Schutz der Amphibien, bis die Laichwanderung abgeschlossen ist. Der Grasfrosch als früher Wanderer hat schon seine Laichballen im Hülser Bruch abgelegt.

Interessenten für die Artenschutzmaßnahme melden sich bitte bei Andrea Funke von der Unteren Naturschutzbehörde der Stadt Krefeld.