CDU Fraktion begrüßt Pläne für ‚Krefelder Promenade‘ – mahnt jedoch

Zu den jüngst vorgestellten Planung der Krefelder Promenade der Stadtverwaltung erklärt  Peter   Vermeulen,  bau-  und  planungspolitischer  Sprecher  der Krefelder CDU-Fraktion:

„Die  konkretisierten  Pläne  für  die  Krefelder  Promenade  begrüßen wir. Allerdings  muss  sich die Politik und auch die Verwaltung entscheiden, was man  will: Radschnellweg oder Freizeitachse. Bisher hat die Stadtverwaltung nur  die  Freizeitachse  geplant.  Eine  Veränderung der Planung hat jedoch gravierende  Auswirkungen.  Will  man einen Radschnellweg bauen, müssen die Wege  klar voneinander getrennt und die Zufahrten verändert werden. Bei dem Radschnellweg  gilt  das  Ziel Tempo 30, bei der Freizeitachse nur Tempo 15 und  Querung durch Fußgänger. Die Planung ist daher nicht konsequent und in Teilen  auch  nicht umsetzbar. Wir wollen aber keine Promenade, die nur aus Plänen  besteht, sondern eine schnelle Umsetzung und Realisierung. Wenn wir einen  Radschnellweg  wollen,  fehlt  uns auch eine konkrete Berechnung der künftigen    Nutzerfrequenz.“

Vermeulen weiter: „Deswegen   wird   die  CDU-Fraktion   einen Änderungsantrag  einbringen. Wir wollen, dass die noch nicht fertig gestellten Teilabschnitte  mit  den  Anforderungen  an einen Radschnellweg geplant   und umgesetzt werden.  Für den bereits fertig gestellten Teilabschnitt benötigen wir eine neue Lösung, damit die Interessen aller Verkehrssteilnehmer berücksichtigt  werden.  Dazu fehlen uns weiterhin konkrete Antworten auf Fragen zur Finanzierung, zu Besitzverhältnissen, dem Verkehrsaufkommen  und  der Anbindung der Promenade an die Nachbarkommunen. Bisher  haben wir in Krefeld nur zwei Teilstücke, von dem eins im Nirgendwo endet.  Wir  brauchen,  wenn  wir  mehr  Verkehr  mit  dem Rad wollen, eine durchgängige Verbindung, die einen hohen verkehrlichen Nutzen hat und keine Strecke,  die  ständig  unterbrochen wird. Deswegen sind wir auch gegen den Bau  eines  Leit-  und  Informationssystems  zum  jetzigen  Zeitpunkt.  Für Sackgassen gibt es Verkehrsschilder, die man aufstellen kann.“