Das gilt jetzt: Ausgangssperre und weitere Maskenpflicht-Zonen

Die Krefelder Stadtverwaltung hat eine Allgemeinverfügung erlassen, die eine Ausgangssperre von 21.00 bis 5.00 Uhr vorsieht. Die Stadt begründet diesen Schritt mit der aktuellen Coronaschutzverordnung, die nach § 16a, Absatz 2, vorsieht, dass Kommunen bei einer Sieben-Tage-Inzidenz von über 100 zusätzliche Schutzmaßnahmen anordnen können. Diese Ausgangssperre in Krefeld gilt, solange keine anderweitigen Regelungen auf den Ebenen von Bund und Land beschlossen werden.

Es gibt Ausnahmen von der Allgemeinen Ausgangssperre, die in der Allgemeinverfügung definiert sind. Dazu zählen etwa berufliche Wege, das Gassigehen mit dem Hund oder auch notwendige Einkäufe. Diese Ausnahmetatbestände müssen glaubhaft gemacht werden. Dies setzt bei beruflichen Gründen nicht zwingend eine Bescheinigung des Arbeitgebers oder das Vorzeigen eines Dienstausweises voraus. Allerdings unterstützen solche Dokumente die Glaubhaftmachung.

Die genauen Regelungen zu Ausgangssperre und erweiterter Maskenpflicht findet man im Amtsblatt unter dem Link https://www.krefeld.de/c1257cbd001f275f/files/amtsblatt_15a-2021.pdf/$file/amtsblatt_15a-2021.pdf?openelement. Das bedeutet, dass Spaziergänger unter anderem im Stadtwald, am Elfrather See, auf dem Rheindeich und in Parks jederzeit eine Mund-Nase-Bedeckung tragen müssen. Auch die Maskenpflicht in den hoch frequentierten Fußgängerbereichen der Innenstadt und der Stadtteile besteht weiter.