Netzwerk Frühe Hilfen: Vielfältige Angebote für Familien

Im Krefelder Standesamt wurden im vergangenen Jahr 1.800 Geburten beurkundet. Foto: Stadt Krefeld

Allen Kindern in Krefeld einen guten Start ins Leben zu ermöglichen, ist das vorrangige Ziel des Netzwerks „Frühe Hilfen“. Damit Eltern von dem großen Angebot der Frühen Hilfen erfahren und immer mehr Familien erreicht werden, ist die Vernetzung der Akteure von großer Bedeutung. Das Netzwerk Frühe Hilfen für Krefeld schaut dabei besonders auf Familien, in denen ein neues Ereignis, nämlich eine Schwangerschaft oder die Geburt des Kindes, den Alltag verändert und prägt. Gerade in dieser Zeit entstehen viele Fragen und vielleicht auch Unsicherheiten mit der neuen Situation und den neuen Aufgaben. Die Akteure der Frühen Hilfen wollen Schwangere sowie Mütter und Väter von Kindern in den ersten Lebensjahren bei Fragen zur Entwicklung des Kindes begleiten, entlasten, beraten und unterstützen.

„Einige Angebote der Frühen Hilfen sind aufgrund der Pandemie zwar nur online oder via Telefon möglich, doch wird sich die Lage durch die Impfungen hoffentlich verändern, so dass dann auch wieder überwiegend persönliche Kontakte möglich sein werden“, sagt Netzwerk-Koordinatorin Anita Mandt. „Häufig kann aber auch schon ein Telefonat, der digitale Austausch in einer Elterngruppe oder ein Beratungsgespräch eine Lösung aufzeigen und Fragen beantworten“. Die Angebote richten sich an alle Krefelder Familien mit Kindern bis drei Jahre und sind überwiegend kostenfrei (siehe Link). Im Fachbereich Jugendhilfe gibt Anita Mandt unter Telefon 0 21 51 / 86 33 70 Auskunft zum Thema Frühe Hilfen.

Zu den Netzwerkpartnern zählen neben dem Fachbereich Jugendhilfe unter anderem der Fachbereich Gesundheit, der Psychologische Dienst der Stadt, der Deutsche Kinderschutzbund Krefeld, die Bürgerinitiative Rund um St. Josef, das Haus der Familie- evangelische Familienbildung, donum vitae Krefeld, der Sozialdienst katholischer Frauen, Pro Familia, die Evangelische Beratungsstelle der Diakonie Krefeld & Viersen, die AOK, DRK-Schwesternschaft stups- Kinderzentrum, das Helios Klinikum, hpz-Heilpädagogisches Zentrum, das Katholische Forum für Erwachsene und Familienbildung, das Trägerwerk für kirchliche Jugendarbeit sowie Krefelder Hebammen, Frauen- und Kinderärzte.