Stadtverwaltung meldet 153. Todesfall nach Corona-Infektion in Krefeld

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Einen neuen Todesfall im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie muss der städtische Fachbereich Gesundheit vermelden. Es handelt sich um eine Person im Alter von rund 90 Jahren, die im Krankenhaus verstarb und zuvor nicht in einem Heim lebte. Bei dieser Person war im Labor die sogenannte britische Mutation des Virus festgestellt worden. Bisher hat es in Krefeld insgesamt 153 Todesfälle im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie gegeben.

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Die Gesamtzahl aller bestätigten Corona-Fälle ist mit der neuen Meldung zu Donnerstag, 29. April (Stand: 0 Uhr), weiter deutlich gestiegen: 88 neue Infektionen sind gemeldet worden, somit wurden bisher in Krefeld 10.239 Infektionen seit Beginn der Pandemie registriert. Als aktuell infiziert gelten 748 Personen, 37 weniger als am Vortag. Genesen sind inzwischen nach einer Corona-Infektion 9.338 Personen, 50 mehr als am Vortag. Die Sieben-Tage-Inzidenz, die Zahl der Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in sieben Tagen, sinkt mit der neuen Entwicklung auf 206,2. Am Vortag hatte das Robert-Koch-Institut diesen Wert mit 214,1 angegeben.

In den Krefelder Krankenhäusern befinden sich 52 Personen aus Krefeld. Neun dieser Patienten liegen auf der Intensivstation, sieben von ihnen werden beatmet. In Quarantäne haben sich bisher 30.778 Personen begeben. Insgesamt sind in Krefeld 49.136 Erstabstriche vorgenommen worden, 713 davon sind noch offen.

Neue Meldungen aus den Bereichen Kindertageseinrichtungen (Kitas) und Schulen liegen aus mehreren Einrichtungen vor: Jeweils eine neue Corona-Infektion wurde bekannt in den Kitas Krützboomweg und Arndtstraße sowie im Berufskolleg Uerdingen und der Astrid-Lindgren-Schule. Die Kontaktpersonen werden entsprechend informiert.

Der Kommunale Ordnungsdienst (KOD) hat auch am Mittwoch die Einhaltung der Corona-Regeln kontrolliert – die Kontrolle der Ausgangssperre erfolgte dabei wieder gemeinsam mit der Polizei. 81 Personen wurden von Polizei oder KOD in der Nacht zu Donnerstag zwischen 22 und 5 Uhr im Stadtgebiet angetroffen. Der überwiegende Teil der Bürger konnte dabei gewichtige Gründe zum Ausgang glaubhaft machen. In 21 Fällen mussten Polizei oder KOD ein Bußgeld in Höhe von 250 Euro verhängen, weil keine gewichtigen Gründe genannt werden konnten. Im Einzelfall kam es auch zu Ermahnungen.

Bei 21 Personen kontrollierte der KOD auch, ob die Quarantänepflicht eingehalten wird. Zwei Personen konnten nicht angetroffen werden. Gegen diese wird nun ein Bußgeldverfahren eingeleitet.

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