Bezirksvertretung: CDU Hüls kritisiert das Verhalten der SPD

Die CDU in Hüls kritisiert das Verhalten der SPD in der Bezirksvertretung. „Hier wird mit zweierlei Maß gemessen. Während die SPD mit haltlosen Forderungen um sich wirft, vergisst sie, die gleichen Maßstäbe bei sich selbst anzusetzen. So ist es in der Vergangenheit mehrfach vorgekommen, dass SPD Bezirksverordnete an Abstimmungen und Diskussionen teilgenommen haben, obwohl ein Interessenkonflikt besteht“, mahnt der Sprecher in der Bezirksvertretung Hüls, Klaus Andes.

Die CDU in Hüls sieht sich seit der Wahl unterschiedlichen Angriffen ausgesetzt. Jüngst kritisierte Alt-Bezirksvorsteher Hans Butzen einen Informationsbrief des neuen Bezirksvorstehers Timo Kühn, der sich für einen rascheren Glasfaserausbau einsetzt. „Langsam reicht es uns. Auf der einen Seite werden mit Worten wie Geschmäckle um sich geworfen, umgekehrt halten sich die Bezirksvertreter selber nicht an die Vorschriften für mehr Transparenz und zur Korruptionsbekämpfung. Sei es bei der Bezirksvertreterin Rosemarie Kraus, die über Fahrradthemen auf der Bruckerschenstraße, also vor ihrer Haustür abstimmt, oder der Kollegin Barbara Abts, die gegenüber des B-Plan-Gebietes Fette Henn wohnt. Gleiches gilt für den Kollegen Reyer, der sich an Diskussionen und Abstimmungen beteiligt, von denen er selbst betroffen ist. Hier fehlt es der SPD an der nötigen Sensibilität“, kritisiert Andes.

Die CDU in Hüls ist weiterhin auf eine gute Zusammenarbeit mit allen Fraktionen bemüht. „Egal ob mit dem Einzelvertreter der FDP, den Grünen oder der SPD, wir wollen gemeinsam etwas für Hüls erreichen. Mit den Grünen gab es eben die meisten Schnittmengen. Wir würden uns freuen, wenn die SPD in Zukunft auf haltlose Angriffe verzichtet, und sich wieder mehr an den Sachthemen orientiert. Dafür gehört dann aber neben dem Verzicht auf durchschaubare Politspielchen, auch die notwendige Transparenz und Sensibilität. Das sind Dinge, welche die SPD schließlich auch von allen anderen erwartet, allerdings selbst noch Nachholbedarf hat,“ so Andes abschließend.