Fünf „Krefelder Kissen“ zur Erhöhung der Verkehrssicherheit errichtet

Fuß vom Gas. Foto: Jiri Rotrekl / Pixabay
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Die Stadtverwaltung hat zur Erhöhung der Verkehrssicherheit insgesamt fünf sogenannte „Krefelder Kissen“ an sicherheitsrelevanten Bereichen und an einer Unfallhäufungsstelle installiert. Die Krefelder Kissen sind schwellenartige Erhöhungen auf dem Straßenpflaster, die PKW-Fahrer zum Verlangsamen zwingen. Auf der Südstraße wurden zur Erhöhung der Verkehrssicherheit der Grundschulkinder der Josefschule an der Querungsstelle Corneliusplatz zwei Kissen eingebaut, damit die Fahrzeuge langsam und vorsichtig den Bereich passieren. Aufgrund einer Unfallhäufungsstelle mit Pkw und Radfahrern wurde am Kreisverkehr Gutenbergstraße/Kempener Alle vor den Einfahrten in den Kreisverkehr auf der Gutenbergstraße jeweils ein Kissen baulich errichtet, damit die Fahrzeuge mit gebremster Geschwindigkeit in den Kreisverkehr einfahren und auf den Radfahrer besser achten. Auf dem Hagerweg wurde ein Kissen vor dem Mini-Kreisverkehr Hagerweg/Krüserstraße errichtet, damit die Fahrzeuge langsamer in den Kreisel einfahren.

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Die Kosten für den Bau der fünf Krefelder Kissen belaufen sich auf rund 52.500 Euro. Zuvor hatten die zuständigen Bezirksvertretungen darüber beraten und den Bau der Kissen beschlossen. Dem Fachbereich Stadt- und Verkehrsplanung liegen eine Reihe von weiteren Anträgen für den Bau von zusätzlichen Krefelder Kissen vor. Diese werden mit Priorität an sicherheitsrelevanten Bereichen wie Kindertageseinrichtungen, Schulen, Querungsstellen und an Unfallbrennpunkten errichtet. Die Verkehrsschau, ein Gremium mit Vertretern der Polizei, dem Kommunalbetrieb Krefeld (KBK) sowie den Fachbereichen Sicherheit und Ordnung und Stadt- und Verkehrsplanung, prüft jeweils die Anträge. Der Name Krefelder Kissen rührt daher, dass diese Art der Verkehrsberuhigung in einem Pilotprojekt 1988 in Krefeld getestet wurde und seitdem bundesweit zum Einsatz kommt.

 

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