Stadt Krefeld und SV Oppum helfen KFC Uerdingen beim Neustart

Der neue Kunstrasenplatz im Sportpark Oppum. Foto: Stadt Krefeld

Die Stadt Krefeld und der SV Oppum unterstützen den KFC Uerdingen bei einem möglichen Neustart in der Regionalliga. Bereits ab Dienstag, 15. Juni, sollen im Sportpark Oppum Probetrainings des KFC stattfinden, um die neue Mannschaft zusammenzustellen. „In schwierigen Zeiten zeigt sich, wie wichtig die Solidarität innerhalb der Sportgemeinschaft in Krefeld ist. Deshalb gilt mein Dank dem SV Oppum für die Hilfestellung beim nun notwendigen Neuaufbau des KFC Uerdingen. Es ist Zeit, nach vorne zu schauen: Die Krefelderinnen und Krefelder werden den Verein in der derzeitigen Lage nicht alleine lassen“, sagt Oberbürgermeister Frank Meyer.

Nachdem der KFC Uerdingen die Lizenz für die 3. Liga nicht erhalten hat und die GmbH als bisheriger Träger des Profigeschäfts vor der wirtschaftlichen Liquidierung steht, befindet sich der Traditionsclub in herausfordernden Zeiten. Da sind die anstehenden Probetrainings auch ein Signal, dass es weitergeht. „Unser Ziel ist es, für die neue Regionalligasaison eine schlagkräftige Mannschaft zusammenzustellen, die sich voll mit diesem emotionalen Traditionsverein identifiziert“, erklärt KFC-Jugendleiter Patrick Schneider, der aktuell gemeinsam mit Dmitry Voronov mit dieser Aufgabenstellung betraut wurde.

Das „Spieler-Casting“ findet nach Vermittlung durch die Stadt Krefeld auf der städtischen Anlage im Sportpark Oppum – der Heimat des SV Oppum – statt. „Wir haben uns als Verein entschlossen, dem KFC Uerdingen in dieser besonderen Situation zu helfen und bereitstehende Plätze auf unserer Anlage unkompliziert und zeitnah zur Verfügung zu stellen. Der Trainings- und Spielbetrieb des SV Oppum ist dadurch nicht tangiert. Die notwendige intensivere Pflege der beanspruchten Plätze wird durch die Stadt Krefeld sichergestellt“, sagt Dr. Andreas Stumpe vom Vorstand des SV Oppum. Die Einheiten im Probetraining finden aufgrund der bestehenden Hygienebestimmungen noch unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt.