Steigende Anmeldezahlen bei der städtischen Musikschule

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„Anders, als nach dem langen Lockdown zunächst befürchtet, verzeichnet die Musikschule sehr gute, im Vergleich zum Vorjahr sogar steigende Anmeldezahlen. Besonders große Nachfrage verzeichnen elementare Musikerziehung und Schulkooperationen“, berichtet Ralph Schürmanns, Leiter der Musikschule der Stadt Krefeld. Bedingt durch Corona konnten die für die Kinder wichtigen Unterrichtsinhalte der Instrumentenvorstellung nicht in Präsenzunterricht vermittelt werden. Die Musikschullehrer haben stattdessen Videos produziert, die den Schülern die verschiedenen Instrumental- und Singangebote nahegebracht haben. „Offenbar mit Erfolg, denn trotz der schwierigen Ausgangslage zeichnet sich im noch laufenden Anmeldeverfahren schon frühzeitig ein ausgesprochen positiver Trend ab“, so Schürmanns. Bereits jetzt steht fest, dass zum Beispiel alle Chorklassen, die die Musikschule in Grundschulen anbietet, im kommenden Schuljahr mit im Schnitt um 15 bis 20 Prozent größeren Gruppen starten werden.

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Zu einem zusätzlichen Schub kommt es auch in den Krefelder Schulen: Mit dem Beginn des neuen Schuljahres wird das Jekits-Programm des Landes NRW von zweijähriger Förderung auf vier Jahre ausgeweitet. Krefelder Schüler können somit über ihre gesamte Grundschulzeit kontinuierlich Musikschulunterricht erhalten. „Gemeinsam mit den Grundschulen haben wir die Chance, mit der erhöhten Landesförderung zusätzliche Jahrgänge in das Programm zu holen, natürlich sofort ergriffen“, sagt Schürmanns. Im Ergebnis bedeute das einen Zuwachs auf 1.250 Kinder im kommenden Schuljahr im Vergleich zu 900 Kindern im Vorjahr, also eine Steigerung um fast 40 Prozent. Auch alle neuen Kooperationsschulen haben die zu erwartenden Anmeldezahlen auf Anhieb erreicht.

In der Musikschule im Haus Sollbrüggen an der Uerdinger Straße sind die Anmeldezahlen ebenso erfreulich. „Die Früherziehungsangebote wurden so stark nachgefragt, dass eine Ausweitung des Musikschulangebotes um drei zusätzliche Eltern-Kind-Gruppen erforderlich war“, sagt Schürmanns. Zusätzliche Gruppen in Hüls und Traar stehen ebenfalls für den signifikant gestiegenen Bedarf. „Nach der harten, quasi ‚sang- und klanglosen‘ Corona-Zeit sehen wir einen regelrechten Hunger nach Singen, Musizieren und gemeinsamer Musikerfahrung. Wir stehen in den Startlöchern, um auch unser erfolgreiches Emu-Programm in den Kindertageseinrichtungen wieder in den Normalbetrieb hochzufahren“, blickt der Musikschulleiter zuversichtlich in die Zukunft.

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