Fair-o-Mat im Krefelder Rathaus bietet fair gehandelte Snacks

Kathrin Gardner, Darina Finsterer und Sabine Lauxen am Fair-o-Mat. Foto: Stadt Krefeld
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Im Krefelder Rathaus werden jetzt fair gehandelte Snacks im sogenannten „Fair-o-Mat“ angeboten. Dabei handelt es sich um einen fairen Warenautomaten, in den man Geld einwerfen und sich seinen gewünschten Snack wählen kann. Alle dort bereitgehaltenen Leckereien – Kekse, Schokoriegel, Süßwaren – stammen aus fairem Handel. Krefeld ist seit 2018 eine Fair-Trade-Kommune und hat sich verpflichtet, mit verschiedenen Aktionen vor Ort den fairen Handel zu unterstützen.

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Sabine Lauxen, als Dezernentin auch für die neu eingerichtete Stabsstelle Klimaschutzmanagement und Nachhaltigkeit verantwortlich, freut sich, dass mit dem Fair-o-Maten ein neues Angebot des fairen Handels geschaffen wurde. „Die Produzenten in den weniger entwickelten Ländern des globalen Südens leiden oft darunter, dass hierzulande nur Dumpingpreise für Produkte bezahlt werden. Mit dem fairen Handel können wir diesen Kreislauf durchbrechen. Mit dem Kauf solcher Produkte unterstützt man Produzenten in weniger entwickelten Ländern. So können die Lebens- und Arbeitsbedingungen der Menschen am Anfang der Lieferkette verbessert und ihre politische und wirtschaftliche Position gestärkt werden. An der Idee des Fair-o-Maten gefällt mir besonders, dass hier Genuss und Helfen zusammenkommen.“

Weiterer Standort an der Uerdinger Straße

Neben dem Standort im Rathaus gegenüber der Sitzungsräume C2 und C6 gibt es einen weiteren Standort des Fair-o-Maten im Fachbereich Umwelt an der Uerdinger Straße. Darina Finsterer, Projektmanagerin Nachhaltigkeit und Fairer Handel in der neuen Stabsstelle, hat die Aufstellung vorbereitet und freut sich darauf, wenn viele Besucher sowie Mitarbeitende des Rathauses ebenso wie Besucher der Ausschusssitzungen das Angebot wahrnehmen. Sie betont die wirkungsvolle Rolle, die der faire Handel mittlerweile habe: Vom fairen Handel würden weltweit jedes Jahr direkt und indirekt rund zehn Millionen Menschen profitieren können. Sie erhalten einen fairen Lohn für ihre Arbeit, können damit die Bildung ihrer Kinder, medizinische Versorgung und sauberes Trinkwasser finanzieren.

Der Fair-o-Mat wird nachhaltig ohne Strom betrieben. Er wird nicht beleuchtet, der Münzeinwurf wird mechanisch geregelt. Beide Fair-o-Maten werden bestückt durch den Weltladen am Westwall 62 in Krefeld. Auch dort kann man direkt viele Produkte erwerben, die in den Fair-o-Maten angeboten werden. Der Weltladen bietet darüber hinaus eine reichhaltige Auswahl mit Produkten des fairen Handels.

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