Stadt strebt Zertifizierung als „Kinderfreundliche Kommune“ an

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Der Verein Kinderfreundliche Kommune in Trägerschaft von Deutschem Kinderhilfswerk und Unicef zeichnet Städte und Gemeinden aus, die umfassend die UN-Kinderrechtskonvention auf lokaler Ebene umsetzen und dies vor allem unter Beteiligung der dort lebenden Kinder und Jugendlichen. Auch die Stadt Krefeld strebt nun eine Zertifizierung als „Kinderfreundliche Kommune“ an. Damit das Vorhaben in Krefeld starten kann, soll der Stadtrat in seiner kommenden Sitzung im September einen offiziellen Beschluss fassen. Wenn dieser steht, will die Verwaltung mit dem Verein eine Vereinbarung über die fünfjährige Programmlaufzeit unterzeichnen. Oberbürgermeister Frank Meyer und Stadtdirektor Markus Schön hatten sich im Vorfeld bei einem Treffen mit Anne Lütkes, Vorstandsmitglied im Deutschen Kinderhilfswerk und ehemalige Regierungspräsidentin, sowie Dr. Heide-Rose Brückner, Geschäftsführerin des Vereins „Kinderfreundliche Kommune“, über die Initiative informiert.

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Der Verein „Kinderfreundliche Kommune“ will Kommunen bundesweit unterstützen, ihre Angebote, Planungen und Strukturen im Sinne der Kinderrechte zu verbessern und die UN-Kinderrechtskonvention bekannter zu machen. Das Vorhaben erfolgt auf der Grundlage internationaler Standards von Unicef. Kommunen, die das Siegel erhalten möchten, durchlaufen ein festgelegtes, jedoch individuell an sie angepasstes fünfjähriges Programm und müssen darin auf diese Standards hinarbeiten. Unter Einbeziehung von Kindern und Jugendlichen entwickeln sie einen Aktionsplan mit verbindlichen Maßnahmen, für den sie letztlich das Siegel erhalten können. Seit 2014 können sich bundesweit alle Kommunen ab einer Größe von 5.000 Einwohnern für die Teilnahme an dem Programm bewerben. Deutschlandweit beteiligen sich bislang 38 Kommunen daran, in Nordrhein-Westfalen sind es Köln, Dormagen, Brühl, Weilerswist und Euskirchen.

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