CDU: Mangelnde Erreichbarkeit der Meldestellen hat Auswirkungen auf die Bundestagswahl

Die „mangelnde Erreichbarkeit der städtischen Meldestellen in Krefeld“ hat nach Einschätzung der stellvertretenden Uerdinger CDU-Vorsitzenden Ruth Litsch „auch Auswirkungen auf die Bundestagswahl“. Sie sei „nun schon mehrfach da-rauf angesprochen worden, dass eine An-, Um- oder Abmeldung in Krefeld seit Wochen nicht möglich“ sei und deshalb „Wählerinnen und Wähler an Orten wählen“ müssten, an denen sie „schon längst nicht mehr wohnhaft seien“, so Litsch.

Die Unionspolitikerin, die auch der Bezirksvertretung Uerdingen/Gellep ange-hört, betonte, „dieser Missstand“ werde „die Bundestagswahl sicher nicht ent-scheiden“. Gleichwohl werde ja „zu Recht immer wieder betont, dass es auf jede Stimme ankommt“. Wenn „die Leute nun, weil sich die Verwaltung seit Wochen und Monaten unerreichbar macht, gesetzlich vorgeschriebene Ummeldungen nicht mehr vornehmen“ könnten, führe dies in der Folge zu „geringfügigen, aber doch greifbaren Verschiebungen bei der anstehenden Wahl“. Gerade dort, „wo es knapp werden“ könnte, dürfe man „solche Sachverhalte nicht auf die leichte Schulte nehmen“, hob Litsch hervor.

Die Uerdinger CDU-Politikerin forderte „die Verwaltung nochmals auf, nunmehr endlich zum Regelbetrieb zurückzukehren, und zwar im Zentrum und in allen Stadtteilen“.