Farbenpracht auf dem Fischelner Friedhof

Foto: SPD Krefeld

Die Artenvielfalt (Biodiversität) auf Wiesen und an Wegrändern geht mehr und mehr zurück. Grünflächen in der Stadt oder private Gärten sind heutzutage häufig so gestaltet, dass sie das menschliche Auge erfreuen sollen, also auf die Ästhetik ausgerichtet sind. Was für Bienen, aber auch für andere Lebewesen interessant ist, wird nicht immer berücksichtigt und viele Insekten und andere Tierarten leiden unter der Abnahme eines ausreichenden Nahrungsangebotes. Dabei sind Ästhetik und Biodiversität absolut vereinbar und bunt blühende Wiesen und Säume sind nicht nur eine Bereicherung des Landschaftsbildes, sondern liefern auch einen Beitrag zum Natur- und Artenschutz.

Auf einer nicht genutzten Rasenfläche des Friedhofes in Fischeln ist nun eine wunderbare Bienen- und Blumenwiese entstanden. Stefan Peeters, Inhaber von Blumen Denissen, hat mit freundlicher Unterstützung der Krefelder Firma Feldsaaten Freudenberger eine farbenfrohe und zurzeit prächtig blühende Bienenwiese angelegt. Gemeinsam mit dem Sprecher der SPD-Fraktion in der Bezirksvertretung, Jürgen Oppers, wurde nun die farbenfrohe Vielfalt begutachtet. Die Fraktionen von SPD und Bündnis 90/Die Grünen haben auf der letzten Sitzung der Fischelner Bezirksvertretung einen Antrag gestellt, um weitere Flächen zu identifizieren, die als Blumen- und Bienenwiesen genutzt werden können. „Bienen- und Blumenwiesen machen weniger Arbeit als herkömmliche Rasenflächen und leisten einen wertvollen Beitrag zum Erhalt der Artenvielfalt in unserem Stadtteil. Gleichzeitig sind sie auch optisch eine echte Alternative zum einfachen Rasen. Wir sind Herrn Peeters sehr dankbar, dass er uns hier zeigt, wie schön und gleichzeitig nützlich eine solche Wiese sein kann und hoffen, dass es bald noch mehr davon in Fischeln zu bestaunen gibt“, so Jürgen Oppers (SPD) und Till Küppers (Bündnis 90/Die Grünen).