Nachhaltige Krefelder Stadtkultur auf dem „Werft 765″

Jürgen Eichendorf, Kulturbüro, Claire Neidhardt, Leiterin des Stadtmarketings, sowie Stephan Beek und Till Menzer von den Provinzgiganten auf dem Gelände des Werft 765 Foto: Stadt Krefeld

Der Sommer auf dem Werftgelände geht weiter. Mit einem Markt für nachhaltige Produkte und Dienstleistungen werden am letzten Wochenenden im August auf dem beliebten Areal am Fluss ein weiteres Format erprobt. Zudem hat das Stadtmarketing das Programm von „Werft 765 – Die Krefelder Rhine Side“ bis Sonntag, 12. September, verlängert. Ursprünglich sollte zum Ende der Sommerferien Schluss sein.

Ein Markt für nachhaltige Krefelder Stadtkultur bringt am Samstag, 28. August, von 10 bis 19 Uhr und Sonntag, 29. August, von 10 bis 18 Uhr 30 Stände ans Rheinufer. Von Handwerk über Second-Hand-Kleidung bis zu Lebensmitteln reicht die Bandbreite, auch Möbel und Design sind vertreten. Die Provinzgiganten, die erneut als Partner fungieren, halten das Konzept bewusst offen. „Nachhaltigkeit ist lokal: Sie findet dort statt, wo wir leben. Deshalb möchten wir möglichst viele Facetten dieses Themas zeigen“, sagt Mitorganisator Stephan Beek. Auch für den Markt sollte man zuvor online Tickets erwerben. Sie sind kostenlos, sorgen aber dafür, dass Namen und Adressen bereits vorab registriert sind, wie es die Corona-Schutzverordnung verlangt. Am Eingang sind trotz gültiger Tickets kurze Wartezeiten möglich, da die Anzahl der Besucher für den Markt begrenzt ist. „Grundsätzlich sind wir – unabhängig von der Inzidenzstufe – auf alle Eventualitäten vorbereitet“, betont Claire Neidhardt, Leiterin des Stadtmarketings.

Claire Neidhardt, die das Konzept mit ihrem Team entwickelt hat, zieht eine positive Bilanz. Von den Blumenkästen, die bereits im Mai aufgestellt wurden, über die Rhine Side und das Kinderprogramm bis hin zum Beachvolleyball und zum Open-Air-Kino wurden die Angebote gut angenommen. Weder der durchwachsene Sommer noch das drohende Hochwasser, das einen zwischenzeitlichen Abbau nötig machte, konnte die gute Atmosphäre eintrüben. „Wir wollten zeigen, welches Potenzial auf diesem Gelände schlummert – und das ist uns gelungen“, sagt Claire Neidhardt.