Sanierung Eissporthalle: Patentiertes Verfahren vermeidet Sondermülltransport

Mit dieser Anlage kann das Ammoniak direkt vor Ort verbrannt werden. Foto: Stadt Krefeld

Bei der laufenden Sanierung an der Kühlanlage der Rheinlandhalle kommt ein Verfahren zum Einsatz, das den Abtransport der Gefahrgüter zu einer Sondermüll-Verbrennungsanlage vermeidet. Durch die beauftragte Fachfirma wird mittels des patentierten Rudammon-Verfahren Ammoniak an Ort und Stelle verbrannt.

Die mobile Anlage zur Verbrennung wird dafür direkt an die Kälteanlage angeschlossen. Die Zufuhr vom Ammoniak und die Zündung eines Fackelbrenners werden gleichzeitig in Gang gesetzt. Bei dem Verbrennungsvorgang wird Ammoniak in seine Bestandteile Wasserdampf und Stickstoff zerlegt. Weder entsteht der typische stechende Ammoniak-Geruch noch entwickeln sich schädliche Stoffe. Gefahren für Menschen und Umwelt sind bei dem patentierten Verfahren vollkommen ausgeschlossen. Geplant ist, dass die Rheinlandhalle und die Werner-Rittberger-Halle am Dienstag, 7. September, wieder öffnen können.