Stadtverwaltung: Krefelder Gesundheitsamt setzt auf „Sormas“

Als großen Erfolg kann die Stadtverwaltung die Einführung der Anwendung „Sormas“ im vergangenen Jahr im Fachbereich Gesundheit verzeichnen. Das System zur Verfolgung von Corona-Infektionsketten dient der Verwaltung von erkrankten Personen und Kontaktpersonen im Rahmen der Corona-Pandemie und wird fortlaufend ausgebaut. Die Anwendung erlaubt es zahlreichen Mitarbeitenden, zeitgleich in Vorgängen zu arbeiten, um einen schnellen Informationsaustausch zu gewährleisten. Über die Software werden die persönlichen Daten wie auch der Ablauf der Erkrankung erfasst, Kontaktpersonen zu der mit dem Coronavirus infizierten Person abgebildet und entsprechende Schriftstücke generiert. Über Sormas können die Mitarbeiter den verschiedenen Teilbereichen Aufgaben zuweisen, somit ist eine örtliche Bündelung der Arbeitsplätze nicht zwingend nötig.

Entgegen dem Landestrend ist es der Stadt Krefeld bereits mitten in der zweiten Corona-Welle im Oktober/November 2020 gelungen, die Anwendung Sormas einzuführen und produktiv einzusetzen. Damit ist Krefeld Vorreiterin und gehört zu den ersten Gesundheitsämtern im Land Nordrhein-Westfalen, die sich trotz hoher pandemiebedingter Belastung dieser Herausforderung gestellt und zu einer erfolgreichen Umsetzung geführt hat. Ein wichtiger Baustein in der Pandemie-Bekämpfung ist die Kontaktnachverfolgung. Zu diesem Zweck hat sich die Stadt Krefeld als Modellkommune an das sogenannte „IRIS Gateway“ angeschlossen. Hierüber können Gastronomen, Gewerbetreibende, Veranstalter und Sportvereine die zur Kontaktverfolgung erforderlichen Daten erheben. Der Fachbereich Gesundheit kann die Daten eines positiven Corona-Falls elektronisch anfordern und die Kontaktnachverfolgung durchführen. Mit der digitalisierten Verfolgung von Corona-Infektionsketten und der Schaffung von Schnittstellen zur Datenübermittlung zum Zweck der Kontaktnachverfolgung nimmt die Stadt Krefeld landesweit eine führende Rolle ein.