CDA zeigt sich mit den Covestro-Beschäftigten solidarisch

Bei der CDA Krefeld stößt der Plan der Firma Covestro, mit Werk im Chempark Uerdingen, fast 1.000 Stellen in Deutschland zu streichen, auf wenig Verständnis.

Der Vorsitzende Thilo Forkel sagt dazu: „Vor drei Wochen hat Covestro noch feierlich verkündet, dass man nach der Corona-Krise auf einem guten Kurs sei. Die nackten Zahlen für das zweite Quartal belegen dies. So hat Covestro eine Umsatzerhöhung von 83,5 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal auf mehr als 3,9 Milliarden Euro und ein bereinigtes Ergebnis vor Steuern und Abgaben von 817 Millionen Euro (Vorjahr: 125 Millionen Euro) erwirtschaftet. Zwar ist positiv anzumerken, dass Covestro auf betriebsbedingten Kündigungen verzichten möchte, aber wer angesichts solcher Zahlen sich genötigt sieht, so zu handeln, verhält sich extrem unsolidarisch.“

Der Vorsitzende der AG Junge CDA Krefeld, Marc van Oirschot, ergänzt: „Gerade eben haben die neuen Auszubildenden ihre Lehre begonnen; andere stehen kurz vor der Prüfung. Aus eigenen Erfahrungen kann ich gut nachvollziehen, wie sich die Auszubildenden von Covestro jetzt fühlen. Zudem machen sie sich berechtigt Sorgen, wie ihre Zukunft im Betrieb nach der Ausbildung aussieht. Auf die Unternehmen kommen im Zuge von Industrie 4.0 noch einiges an Aufgaben zu, gerade hier sind Mitarbeitende der sogenannten „Digital Natives“ wahres Gold wert. Ich erwarte von Covestro nicht geringeres, als ein klares Bekenntnis zur Zukunft der derzeitigen Auszubildenden.“