CDU bezeichnet Idee des stadtweiten Tempo 30 als „kalten Kaffee“

Zur Idee von SPD, Grünen und FDP der Initiative einiger deutscher Städte „stadtweit Tempo 30 zur Regel zu machen“ erklärt der Vorsitzende der CDU-Ratsfraktion, Philibert Reuters:
„Der Vorschlag der drei Fraktionen ist für Krefeld kalter Kaffee. Seit mehr als einem Jahrzehnt haben wir in Krefeld das funktionierende System der Vorbehaltsstraßen in Verbindung mit “Tempo 30 Zonen“. Dort, wo eine Vorbehaltsstraße mit einer wichtigen Verbindungsfunktion ist, gilt Tempo 50. Überall anders hat man “Tempo 30 Zonen“ eingerichtet. Der Vorschlag der drei Fraktionen würde das einfach umkehren. Dadurch würde im Ergebnis aber nichts verbessert, stattdessen kommen mehr Bürokratie und enorme Arbeit auf die Stadtverwaltung zu. Sinnvolle Ergänzungen, wie zum Beispiel auf der Tönisberger Straße in Hüls, würden wir begrüßen. Das ist in den letzten Jahren sowieso immer wieder passiert, wie zuletzt in Fischeln auf der Kölner Straße. Aber das ganze System auf links zu drehen, macht keinen Sinn. Die Stadt und die anderen Fraktionen sollten sich besser auf die Sanierung der Straßen konzentrieren. Statt in neue Schilder oder schöne Gutachten sollten wir lieber in die Beseitigung der Schlaglöcher investieren. Davon haben alle mehr, egal ob Fußgänger, Rad- oder Autofahrer.“