Erfolgreicher RhineCleanUp: Weniger Müll, viele Teilnehmende

RhineCleanUp, Krefeld beteiligt sich auch in diesem Jahr an der Aktion RhineCleanUp 6,5 Kilometer Rheinufer werden vom Unrat befreit, Rhine Side am Rheinufer in Uerdigen. Foto Stadt Krefeld

300 Teilnehmende haben am vergangenen Samstag (1109) erfolgreich Müll am Krefelder Rheinufer eingesammelt. Europaweit waren die Bürger aufgerufen, bei der Aktion RhineCleanUp Uferbereiche von Flüssen vom Unrat zu befreien. Die städtische Umweltdezernentin Sabine Lauxen und Darina Finsterer als Projektmanagerin Nachhaltigkeit empfingen die Bürger am Samstag an der Rhine-Side in Uerdingen. Sie zeigten sich erfreut über die erneut hohe Zahl von Teilnehmenden. „Besonders schön ist, dass die Hälfte Schülerinnen und Schüler waren“, sagt Sabine Lauxen. Sowohl das Moltke-Gymnasium als auch das Ricarda-Huch-Gymnasium, das Gymnasium Horkesgath und die Sollbrüggenschule waren vertreten. Die Dezernentin bedankte sich auch bei den Unternehmen EGK, GSAK sowie der Messer-Gruppe, die den RhineCleanUp unterstützen.

Von 10 bis 13 Uhr wurden rund 14 Kubikmeter an Unrat eingesammelt, darunter auch einige Kuriositäten wie das Teil eines Schiffes, vor allem aber viel Plastikmüll. Mit der Sammlung ist verhindert worden, dass diese Müllmengen über die Rhein in die Weltmeere strömen. „Dass wir in diesem Jahr weniger haben einsammeln müssen als im vergangenen Jahr, ist sogar ein kleiner Anlass zur Hoffnung“, sagt Darina Finsterer. „Aktionen wie RhineCleanUp scheinen zunehmend ein Bewusstsein bei den Menschen dafür zu schärfen, dass wir mit unserem Müll achtsam umgehen müssen.“ Passend dazu informierte am Samstag die Verbraucherzentrale auf der RhineSide zu den Möglichkeiten von nachhaltigem Mehrweggeschirr. Auf dem Gelände der RhineSide wurden auch die Gewinner der Aktion RheinKippen bekannt gegeben. 80.000 Zigarettenstummel wurden insgesamt durch die Teilnehmer des Wettbewerbs eingesammelt. Den ersten Platz erreichte erneut Manfred Stein, den zweiten Platz Karl-Heinz Eiberg.