„Grenzenlos Solidarisch“ – 14. Fest ohne Grenzen auf der Corneliusstraße

Während überall auf der Welt Menschen coronabedingt um ihr Leben kämpfen, richtet das Bündnis Krefeld für Toleranz und Demokratie den Blick zusätzlich auf all diejenigen, deren Leben von Krieg und Armut bedroht wird und deren letzte Chance die Flucht ist.

Unter dem bewährten Motto „Grenzenlos Solidarisch“ findet daher am 4. September, von 15.00 Uhr bis 20.00 Uhr, auf der Corneliusstraße das 14. Fest ohne Grenzen statt.

Die Veranstalter haben ein klares Anliegen: „Tag für Tag sterbende Menschen im Mittelmeer und im Atlantik, vertrieben durch Armut, Kriege und Not, allein gelassen vom reichen Europa, das seine Grenzen abschottet. Kriminalisierung von Rettungsorganisationen statt deren Unterstützung, menschenunwürdige Bedingungen in den Flüchtlingslagern an den Rändern Europas und aktuell das Drama der Menschen in Afghanistan, auf das viel zu spät reagiert wurde. All das zeigt: Wir brauchen endlich eine menschliche Migrationspolitik in Deutschland und Europa, die ihren Namen verdient.“

Dafür soll mit dem Fest – auch und gerade – kurz vor der Bundestagswahl ein starkes Zeichen gesetzt werden.

Die kleinen und großen Besucher erwartet ein abwechslungsreiches Bühnenprogramm mit informativen Redebeiträgen und Live-Musik. Im Laufe des Tages treten die Krefelder Bobby Amazonas Band sowie der kurdische Sänger Loqman Dilwar und das Georgie Kollektiv aus Kleve auf. Es wird einige Infostände geben und auch für das leibliche Wohl wird gesorgt – wenn auch aufgrund Corona eingeschränkter als in der Vergangenheit.

„Gerne hätten wir das Fest ohne Grenzen wie gewohnt mit vielen Begegnungen und internationalen Ständen durchgeführt, aber die Ansteckungsgefahren erscheinen uns dann doch zu groß“, so die Veranstalter. Daher konzentriert sich das Bündnis auf das Wesentliche. Dass dies unter Beachtung der allgemeingültigen AHA-Regeln, sowie der 3Gs gilt, ist für die Organisator*innen selbstverständlich.

Mit dem Fest ohne Grenzen wird zugleich der Schulterschluss zur ebenfalls am 4. September 2021 in Berlin stattfindenden, bundesweiten „Unteilbar“-Demonstration für Menschenrechte, soziale Gerechtigkeit und konsequentes Handeln gegen die Klimakrise hergestellt, die vom Krefelder Bündnis unterstützt wird.