Experimentieren im Beuys-Labor des Kaiser-Wilhelm-Museums

Kunstmuseum-Krefeld-Kaiser-Wilhelm-Museum
Foto: Stadt Krefeld
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Die Kunstmuseen Krefeld bieten zur Ausstellung „Beuys & Duchamp. Künstler der Zukunft“ im Kaiser-Wilhelm-Museum das umfangreiche Vermittlungsprogramm „Alles unter einem Hut“ an – gefördert von der Art Mentor Foundation Lucerne. Neben den klassischen Vermittlungsformaten wie Führungen, Workshops, Vorträgen und Konzerten werden Veranstaltungen angeboten, in denen mit dem künstlerischen Gedankenwerkzeug von Beuys und Duchamp experimentiert werden soll. Ein zentrales Element bildet das Beuys-Labor, eine interaktive Installation im Studio 2 des Kaiser Wilhelm Museums, wo die Besucher selbst tätig werden können. Das Vermittlungsprogramm für Schulen ist interdisziplinär angelegt und beachtet auch übergreifende Themen, insbesondere der Naturwissenschaft und der Soziologie.

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Das Studio 2 im Kaiser-Wilhelm-Museum ist während der Ausstellung „Beuys & Duchamp“ als Beuys-Labor ein Ort des kreativen Erforschens der Dinge, Materialien, Möglichkeiten und Wünsche. „Unser Museumspädagoge Thomas Janzen hat mit seinem Team eine Forscherinstallation entwickelt, an der wir Materialien mit allen Sinnen erfahren können“, so Museumsleiterin Katia Baudin. „Das Beuys-Labor ist zudem ein Ort der Kommunikation: der Analyse und der Auseinandersetzung, des Widerspruchs und des Verstehens“, so Baudin. Dazu erläutert Thomas Janzen: „Wir wollen das Studio 2 nicht nur als Forscherlabor nutzen, sondern auch als Kommunikationsstudio. So ist zum Beispiel auch die Vor- und Nachbesprechung eines Schulklassenbesuchs per Videokonferenz möglich“. Die Kunstsachverständigen des Museums können so über Online-Diskussionen Inhalte und Ergebnisse, Meinungen und Reizthesen durch die Mauern des Hauses nach draußen bringen.

Zur Ausstellung „Beuys & Duchamp“ finden außerdem Programme für Schulen und Kindertageseinrichtungen, Familienevents sowie besondere Dialogführungen mit Experten verschiedener Fachrichtungen statt. Dialog und Teilhabe stehen im Vordergrund des gesamten Programms, um die Kunst von Beuys und Duchamp in einen gesellschaftlichen Kontext einzubetten. In den kommenden Wochen gibt es unter anderem regelmäßige Führungen sonntags um 11.30 Uhr im Kaiser-Wilhelm-Museum und um 14.30 Uhr in den Häusern Esters und Lange. Einmal im Monat sind Interessierte freitags zu einer Dialogführung eingeladen. Zudem finden mittwochs von 13.15 bis 13.45 Uhr im Kaiser-Wilhelm-Museum Kurzführungen zu Werkgegenüberstellungen statt wie auch eine Online-Führung um 17 Uhr. Drei spezielle Führungen für Lehrkräfte bieten die Kunstmuseen an am Donnerstag, 28. Oktober, und Dienstag, 2. November, jeweils um 17 Uhr im Kaiser-Wilhelm-Museum und am Dienstag, 9. November, ebenfalls um 17 Uhr in den Häusern Esters und Lange.

„Zu den Programm-Highlights zählen auch Vorträge und Konzerte, die sich tiefer mit Beuys und Duchamps beschäftigen“ berichtet Kuratorin Magdalena Holzhey unter anderem vom Aktionstag am Sonntag, 7. November. Neben Führungen und einem Workshop gibt dann um 19 Uhr das Ensemble Crush sein Performance-Konzert Beuys‘ Erdklavier im Kaiser-Wilhelm-Museum – ein akustisch-performatives Erlebnis auf Grundlage von Werken aus dem Geburtsjahr von Beuys. Das Ensemble Crush für zeitgenössische Musik sind Pia Marei Hauser (Flöte), Andrei Simion (Violoncello), Slavi Grigorov (Akkordion) und Marin Petrov (piano). Das Konzert wird im Museum wiederholt am Donnerstag, 11. November, ebenfalls um 19 Uhr.

Auch für Kinder und Familien wird einiges geboten. Neben zahlreichen Familienführungen und Workshops kann beim Museumsbesuch eine Filzbox mit vielen Materialien und Begleitheft für Kinder ausgeliehen werden, die einen spielerischen und spannenden Zugang zu Beuys und Duchamp ermöglicht. Außerdem steht kostenlos ein Audioguide zur Verfügung, in dem die drei Kuratorinnen Magdalena Holzhey, Kornelia Röder und Katharina Neuburger persönlich durch die Ausstellung führen. Weitere Informationen stehen unter www.kunstmuseenkrefeld.de. Anmeldungen zu den Führungen, Workshops und Veranstaltungen werden empfohlen per E-Mail an servicekunstmuseen@krefeld.de oder unter Telefon 0 21 51 / 97 55 81 37.

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