Klimastab ruft Krefelder Bürger zur Teilnahme an Klimawette auf

Der Klimastab der Stadt Krefeld. In der Mitte Umweltdezernentin Sabine Lauxen. Foto: Stadt Krefeld
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Der neue Klimastab in der Krefelder Stadtverwaltung ruft die Bürger Krefelds auf, sich an der Klimawette 2021 zu beteiligen. Diese bundesweite Aktion zeigt in spielerischer Form auf, wie jeder einfach einen großen Beitrag für den Klimaschutz leisten kann. Viele Städte in Deutschland nehmen an der Klimawette teil. Das Ziel in Krefeld: Bis zur Weltklimakonferenz in Glasgow am Montag, 1. November, sollen durch die Krefelder Bürger insgesamt 3.411 Tonnen CO2 eingespart werden.

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Beim Klimaschutz müssen alle noch eine Schippe obendrauf legen. Doch was kann der Einzelne ausrichten? Die Antwort der Klimawette ist denkbar einfach: Die nächste Tonne CO2 einsparen. Denn eine Tonne CO2-Einsparung pro Person und Jahr entspricht in etwa den Anforderungen an die Erreichung des 1,5-Grad-Ziels gemäß den Beschlüssen des Übereinkommens von Paris. Die bundesweite Aktion „Die Klimawette“ möchte deshalb eine Million Menschen gewinnen, die bis zur Weltklimakonferenz am 1. November in Glasgow zusammen eine Million Tonnen CO2 einsparen.

Die Stabsstelle für Klimaschutz und Nachhaltigkeit nimmt die Herausforderung an und holt die Klimawette nach Krefeld. Das Wettziel lautet: 1,5 Prozent der Bevölkerung, also 3.411 Menschen in Krefeld, gewinnen, die zusammen 3.411 Tonnen CO2 bis Glasgow einsparen. Unabhängig von der Erreichung des Ziels werden unter allen Teilnehmenden nach Ablauf der Wette fünf nachhaltig produzierte Rucksäcke mit eingebauten Solarzellen verlost. Um an der Verlosung teilzunehmen, müssen die Teilnehmenden sich lediglich über die üblichen Wege an der Klimawette registrieren – also entweder durch einen eigenen Maßnahmenkatalog oder per Spende. Für zusätzliche Spannung sorgt die bundesweite CO2-Städteliga der Klimawette. Auf der Webseite www.dieklimawette.de/co2-staedteliga kann jeder den Spielstand verfolgen und sehen, wo Krefeld im Vergleich zu anderen Städten steht.

So nimmt man teil

Die Teilnahme der Krefelder Bürger kann auf zwei Wegen geschehen: Zum einen kann man mit der kostenlosen Anwendung „CO2-Avatar“ aus einer Liste von 20 wirksamen Alltagsmaßnahmen einen eigenen Vorsatz aussuchen: vom LED-Lampentausch über den fleischfreien Monat oder den autofreien Arbeitsweg bis hin zum „Balkonkraftwerk“. Die CO2-Einsparung innerhalb des Wettzeitraumes wird dann bei der Klimawette erfasst. Vor Ablauf des Wettzeitraums werden die Teilnehmer nochmals an den Vorsatz erinnert. Zum anderen ermöglichen solidarische Spenden für Klimaschutzprojekte von gemeinnützigen Organisationen weitere CO2-Einsparungen. Auf der Webseite www.dieklimawette.de stehen hierzu sechs Projekte zur Auswahl: von Aufforstung in Borneo über Solaranlagen in Äthiopien bis hin zu Pflanzenkohle in Europa.

Die Aktion „Die Klimawette“ wird bereits von zahlreichen Organisationen unterstützt: Klimaschutzinitiativen wie GermanZero, Parents und Omas for Future stehen ebenso auf der Liste wie kirchliche Organisationen oder Unternehmensverbände wie Bundesverband Nachhaltige Wirtschaft oder die Stiftung Allianz für Entwicklung und Klima. Botschafter sind der Autor Eckart von Hirschhausen, der Meteorologe Sven Plöger, die Köchin Sarah Wiener und viele weitere Prominente.

Informationen findet man im Internet auf der Seite www.dieklimawette.de. Ansprechpartner bei der Stadt Krefeld ist Klimaschutzmanager Christian Kuhl. Er ist erreichbar unter Telefon 0 21 51 / 86 23 65 oder per E-Mail an christian.kuhl@krefeld.de.

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