Auf dem Weihnachtsmarkt in Krefeld gilt 2G

Stimmungsvoll illuminiert: Der Weihnachtsmarkt "Made in Krefeld". Foto: Stadt Krefeld
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In einer Pressekonferenz haben Stadtdirektor Markus Schön und Claire Neidhardt als Leiterin des Stadtmarketings am Dienstag (16.11.) verkündet, dass in Krefeld bei städtischen Veranstaltungen ab dem kommenden Donnerstag die 2G-Regel gelten wird. Diese wird auch auf dem Weihnachtsmarkt Anwendung finden und gilt für alle Besucher des Marktes ab einem Alter von 18 Jahren.

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„Wir haben uns bewusst gegen eine Absage des Weihnachtsmarktes entschieden und folgen somit dem Beispiel mehrerer anderer Städte in der Region, die sich ebenfalls für eine Öffnung des Weihnachtsmarktes als 2G-Veranstaltung entschieden haben“, sagte Markus Schön. Das bedeutet für Krefeld, dass auch auf dem Weihnachtsmarkt rund um die Stadtkirche St. Dionysius und auf dem Platz an der Alten Kirche die Besucher ab 18 Jahren entweder geimpft oder genesen sein müssen. Da Kinder in den Schulen getestet werden, soll nach aktuellen Plänen für sie kein Impf- oder Genesenen-Nachweis erfolgen müssen. Bisher liegen vom Land aber noch keine konkreten schriftlichen Hinweise vor, wie 2G-Regeln im Freizeitbereich angewendet werden. „Wenn das Land hier klare Formulierungen liefert, können wir angepasst reagieren“, betonte Markus Schön. Die 2G-Zugangsbeschränkungen werden am Eingang kontrolliert. In diesem Eingangsbereich der Weihnachtsmärkte sollen auch verpflichtend Masken getragen werden, damit es bei Menschenansammlungen nicht zu einer Ausbreitung von Infektionen kommt. Markus Schön machte auch deutlich, dass auf dem eigentlichen Markt keine Maskenpflicht gelte, das Tragen einer Maske aber bei räumlicher Enge weiterhin ratsam sei.

Kontrollen sollen lückenlos erfolgen, nicht nur stichprobenartig

Stadtmarkting-Chefin Claire Neidhardt betonte, dass sowohl für den Weihnachtsmarkt „Made in Krefeld“ rund um die Stadtkirche St. Dionysius als auch für den „Weihnachtsmarkt für Leib und Seele“ der Firma Thommessen auf dem Platz an der Alten Kirche der Aufbau der Hütten so erfolge, dass es eine klare Eingangs- und Ausgangssituation gibt. „Wir haben so einen klar definierten Innenraum.“ Kontrollen werden nicht nur stichprobenartig erfolgen, sondern lückenlos. Zum Impfzertifikat muss auch der Personalausweis vorgelegt werden.

Auch für weitere städtische Veranstaltungen, etwa die erste Krefelder Präventionskonferenz am 25. und 26. November in der Alten Kirche, werden die 2G-Regeln gelten. Ausgenommen von dieser Regel sind Gremiensitzungen wie Stadtrat und Ausschüsse, die als 3G-Veranstaltungen laufen müssen, wie es der Gesetzgeber verlangt.

Als eine zusätzliche Maßnahme zur Pandemiebekämpfung unternimmt die Stadt Krefeld einen weiteren Versuch beim Land, eine Maskenpflicht in den Schulen am Sitzplatz durchzusetzen. Anlass sind steigende Infektionszahlen insbesondere bei Kindern unter zwölf Jahren. Das Land NRW hatte Krefeld eine kommunale Maskenpflicht in den Schulen zunächst nicht erlaubt. Nun untermauerte Stadtdirektor Markus Schön, dass er eine solche Regel weiterhin für wichtig halte. „Wir werden beim Land nun beantragen, dass wir in Krefeld eine Maskenpflicht für Kinder ohne Impfmöglichkeit, also in den Grundschulen und den Klassen fünf und sechs, wieder einführen dürfen. Ich hoffe, dass die Landesregierung diesem Vorschlag folgt.“

Krefeld hat außerdem Hilfskräfte der Bundeswehr angefordert, um die Kontaktnachverfolgung auch bei weiter steigenden Infektionszahlen gewährleisten zu können. Das Gesundheitsamt könne derzeit noch alle Kontakte von Infizierten nachverfolgen. Zunehmend gerate das Team allerdings an die Kapazitätsgrenzen, sagte Sabine Lauxen. In den Grundschulen nehmen wegen des Wegfalls der Maskenpflicht die Quarantänezahlen wieder zu.

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