Mobiles Testangebot für HIV und sexuell übertragbare Infektionen

Proben für das Labor. Foto: Stadt Krefeld
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Mitarbeiter des städtischen Fachbereichs Gesundheit, der Aidshilfe Krefeld und des Sozialdienstes katholischer Frauen (SKF) bieten am Donnerstag, 11., und Freitag, 12. November, mobile Testungen für HIV und sexuell übertragbare Infektionen (STI) an. An den beiden Tagen gibt es ein niedrigschwelliges, kostenloses und anonymes Schnelltestangebot für HIV, HCV (Hepatits C) und Syphilis. Ebenso können vor Ort Termine für eine Beratung und Testung in der Aidshilfe Krefeld (Schnelltest) oder der HIV- und STI-Beratungsstelle im Gesundheitsamt (Schnell- und Labortest) vereinbart werden. Neben der Testmöglichkeit wird es auch Informationsmaterial zu HIV und anderen sexuell übertragbaren Erkrankungen geben sowie kostenlose Kondome. Der SKF stellt für diese Kooperation das Wohnmobil der Prostituiertenhilfe zur Verfügung. Normalerweise wird das Mobil für die aufsuchende Arbeit mit Menschen genutzt, die in der Prostitution arbeiten.

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Ergebnisse liegen innerhalb von 20 Minuten vor

Bei den Tests wird ähnlich wie bei Diabetikern ein kleiner Blutstropfen aus der Fingerkuppe entnommen. Das Ergebnis liegt innerhalb von 20 Minuten vor. Die Tour startet am 11. November ab 11 Uhr am Theaterplatz, dann geht es weiter zum Café Pause am Westwall 67 (ab 13 Uhr auf dem Parkplatz), zur Notschlafstelle Feldstraße (15 Uhr) und zum Südausgang des Hauptbahnhofes (17 Uhr). Am 12. November gibt es ab 20 Uhr noch einmal am Südausgang die Möglichkeit, sich testen zu lassen, und abschließend ab 22 Uhr auf dem Parkplatz des Siemes Schuhcenters, Dießemer Bruch 10. „Bislang haben wir regelmäßig Informationsstände rund um den Welt-Aids-Tag, den 1. Dezember, in der Stadt aufgebaut und immer viele Bürger dazu bewegen können, sich in der Aids-Hilfe oder im Gesundheitsamt testen zu lassen“, sagt Patrizia Helten von der Aids-Hilfe. Oliver Winkelmann, Aids-Koordinator der Stadt, ergänzt: „Diesmal haben wir bewusst diese Standorte gewählt, um auch Menschen zu erreichen, die aufgrund ihrer Lebenssituation eher weniger die Beratungsstellen aufsuchen würden. Uns ist wichtig, eine möglichst große Reichweite zu erzielen. Denn nur, wenn man weiß, dass man eine ansteckende Erkrankung wie zum Beispiel HIV hat, kann man etwas dagegen tun und andere schützen.“

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