NS-Dokumentationsstelle: Führung durch die Sonderausstellung

Ausschnitt aus der Ausstellung "Die Kommissare". Foto: Stadt Krefeld
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In der NS-Dokumentationsstelle der Stadt Krefeld wird zurzeit die Ausstellung „Die Kommissare“ gezeigt. Die Historikerin Lena Heerdmann, freie Mitarbeitende der NS-Dokumentationsstelle, wird am Mittwoch, 17. November, um 18 Uhr eine Führung durch die Sonderausstellung in der Villa Merländer an der Friedrich-Ebert-Straße 42 anbieten. Die Kriminalpolizei habe im Nationalsozialismus nur die „wahren“ Verbrecher gejagt und sich damit grundlegend anders verhalten als Gestapo oder Schutzpolizei, diese Einschätzung wurde durch die Geschichtswissenschaft inzwischen widerlegt.

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Es war die Kripo, die Träger und Akteur der Verfolgung von Sinti und Roma, sozial randständiger und „unangepasster“ Menschen war. Im auswärtigen Einsatz hinter der Kriegsfront beteiligten sich Kriminalisten ebenso an Massenhinrichtungen. Die Ausstellung zeigt die Dimensionen kriminalpolizeilicher Verbrechen.

Der Platz bei der Führung ist begrenzt, eine Anmeldung per E-Mail unter ns-doku@krefeld.de notwendig. Es gelten die aktuellen Hygiene- und Sicherheitsregeln sowie der Nachweis der 3G-Regel. Der Eintritt ist kostenfrei. Das Haus freut sich über Spenden.

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