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Pinguine veranstalten „Teddy Bear Toss“ anlässlich des Welt-AIDS-Tag

Am 01. Dezember war der Welt-AIDS-Tag. Die Krefeld Pinguine und die AIDS-Hilfe Krefeld wollen in diesem Jahr wieder gemeinsam auf die Gefahren der heimtückischen Krankheit hinweisen, Betroffenen helfen und gleichzeitig Kindern eine Freude machen.

Aus diesem Grund veranstalten wir beim Heimspiel am Freitag, 3. Dezember gegen den ERC Ingolstadt (Bully 19:30 Uhr) unseren diesjährigen „Teddy Bear Toss“. Hierzu können am Spieltag in der Arena gegen eine Spende von 5 Euro Teddybären erworben werden, die nach dem Warm-Up auf das Eis geworfen werden. Auch eigene Stofftiere können mitgebracht und gespendet werden. Wer möchte, kann sogar an einem Gewinnspiel teilnehmen, bei dem Merchandise der Pinguine verlost wird. Für 2,50 Euro kann mit dem Teddybären zusätzlich ein Los gekauft werden. Die eingesammelten Stofftiere werden dem Kinderheim Kastanienhof Krefeld gespendet, der Erlös des Teddybären-Verkaufs kommt der AIDS-Hilfe Krefeld zugute.

Patrizia Helten, Sozialarbeiterin der AIDS-Hilfe Krefeld: „Für uns war das letzte Jahr ein schwieriges Jahr, da uns aufgrund der Absage von Großveranstaltungen eine Menge Spendengelder weggebrochen sind. Umso mehr freuen wir uns darauf am Freitag mit den Pinguinen zusammen den Teddy Bear Toss zu veranstalten, bei dem die Erlöse an die AIDS-Hilfe gehen und die Teddybären anschließend an das Kinderheim Kastanienhof in Krefeld.“

Sergey Saveljev, Geschäftsführer der Krefeld Pinguine: „Wir freuen uns die AIDS-Hilfe Krefeld bei ihrem Auftrag auf ein wichtiges Thema aufmerksam zu machen, unterstützen zu können. Mit dem Teddy Bear Toss unterstützen wir nicht nur die AIDS-Hilfe Krefeld, sondern machen hoffentlich zusätzlich noch den Kindern des Kinderheims Kastanienhof eine Freude.“

Neben dem Teddy Bear Toss haben die Pinguine auch eine Weihnachtskugel-Aktion mit der AIDS-Hilfe Krefeld gestartet. Am Spieltag können auch von den Spielern des KEV signierte Christbaumkugeln erworben werden. Auch dieser Erlös kommt der AIDS-Hilfe zugute.

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Initiative sagt „Besonderen Weihnachtsmarkt“ für Samstag ab

Schnappschuss vom Besonderen Weihnachtsmarkt 2019. Foto: Stadt Krefeld

Der „Besondere Weihnachtsmarkt“ auf dem Rathausplatz, der für Samstag, 4. Dezember, geplant war, ist aufgrund der pandemischen Entwicklung abgesagt. Das hat die Initiative, die den Markt zum inzwischen 34. Mal organisiert hat, der Stadt Krefeld mitgeteilt.

„Schweren Herzens, nach langem Hoffen und Bangen sowie nach reiflicher Überlegung sagen wir den Markt 2021 ab“, hieß es in einer Mitteilung auf der Facebook-Seite. Die politischen Entscheidungsträger hätten für die nächsten Tage zusätzliche Maßnahmen angekündigt, die „unseren Spielraum weiter verengen“. Zudem habe es zuletzt verstärkt Absagen der beteiligten Gruppen gegeben. „Mit diesen Bedingungen lässt sich nach unserer Einschätzung leider kein attraktiver, stimmungsvoller Markt organisieren. Letztlich wollen wir die Mitarbeitenden und die Besuchenden schützen und keinen Gefahren aussetzen“, so die Initiative.

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Wohlfahrtsverbände rufen zur Hilfe in kalter Jahreszeit auf

Ein obdachloser Mann. Foto: Apollo 22 / Pixabay

Mit der beginnenden Winterzeit benötigen die in Krefeld auf der Straße lebenden Menschen dringlich Unterstützung. Die Diakonie, die Caritas und die Emmaus-Gemeinschaft haben gemeinsam mit der Krefelder Stadtverwaltung ein engmaschiges Hilfesystem aufgebaut. Die drei Verbände setzen sich engagiert, sozial wie auch politisch, für die Hilfebedürftigen ein. Dabei hilft das Wissen über bestehende Unterstützungsangebote sowie ein aufeinander abgestimmtes Vorgehen aller Akteure in der Stadt. Um Menschen in Not zu unterstützen, hilft es den Verbänden, die verschiedenen Anlaufstationen und Möglichkeiten zu kennen und dann vermitteln zu können.

Gemeinsam rufen deshalb die drei Wohlfahrtsverbände die Bürger in Krefeld zur Hilfe für die Schwächsten der Gesellschaft in der kalten Jahreszeit auf; sei es mit dem Hinweis auf schon vorhandenes Engagement oder durch Anregungen und Hinweise auf Angebote, die bisher zum Beispiel aus der Nachbarschaft kommen. Ehrenamtler und bestehende Initiativen sollen sich melden. Hilfe heißt dabei, materielle und emotionale existentielle Bedürfnisse zu befriedigen, aber auch Autonomie und Selbstständigkeit zu fördern und zu erhalten. Auch Geldspenden sind gerne gesehen.

Die Kontakte der Wohlfahrtsverbände: Caritasverband für die Region Krefeld e.V., Am Hauptbahnhof 2, 47798 Krefeld, Telefon 0 21 51 / 63 95 0 oder 63 95 75, E-Mail info@caritas-krefeld.de; Diakonie Krefeld & Viersen, Dreikönigenstraße 48, 47799 Krefeld, Telefon 0 21 51 / 36 32 02 2, E-Mail info@diakonie-krefeld-viersen.de, Internet www.diakonie-krefeld-viersen.de; Emmaus Tagestreff „Die Brücke“, Tannenstraße 69, 47798 Krefeld, Telefon 0 17 6 84 82 90 36 (Kris Beer) oder 0 17 2 49 74 60 1 (Elisabeth Kreul), E-Mail Emmaus-Krefeld-Tagestreff@web.de.

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Neue Elternhaltestelle an Bismarckschule macht Schulweg sicherer

An der neuen Elternhaltestelle: Bismarckschüler haben gemeinsam mit (von links.) Konrektorin Gaby Dahler, Michael Hülsmann (Fairkehr), Schulleiter Andreas Czymay, Manuel Többen von der Verkehrswacht Krefeld, der Schulpflegschaftsvorsitzende Justine Paßmann sowie Eva Kesseler als Vertreterin der Bezirksvertretung Krefeld-Mitte die Haltestelle eröffnet. Foto: Stadt Krefeld Fotograf: Dirk Jochmann ©, 47807 Krefeld

An der Bismarckschule sorgt eine neu eingerichtete Elternhaltestelle nun dafür, dass die Kinder sicherer ihre Schule erreichen. Gemeinsam mit Schülern haben Schulleiter Andreas Czymay, Konrektorin Gaby Dahler, Schulpflegschaftsvorsitzende Justine Paßmann, Eva Kesseler als Vertreterin der Bezirksvertretung Krefeld-Mitte, Manuel Többen von Verkehrswacht Krefeld und Verkehrssicherheitsberater der Polizei sowie Michael Hülsmann, Geschäftsführer des Krefelder Fairkehrs, die Haltestelle vorgestellt. Vor der Bismarckschule im Bereich der Brahmsstraße war es in der Vergangenheit besonders in den Morgenstunden immer wieder zu verkehrlich heiklen Situationen gekommen, da Eltern ihre Kinder direkt vor der Schule aus dem Auto steigen ließen.

Die Schule verfügt über zwei Eingänge. „Besonders der 2018 eröffnete zweite Eingang über die Brahmsstraße erfreut sich wachsender Beliebtheit. Viele Eltern nutzen den Kurvenbereich als Aussteigepunkt“, erläuterte Schulleiter Andreas Czymay. „Es gibt hier zusätzlich einigen verkehrlichen Druck wegen des Durchgangsverkehrs“, ergänzte Konrektorin Gaby Dahler. Wegen dieser Gemengelage kontaktierte die Schule die Stadtverwaltung. Im März fand ein erstes Treffen gemeinsam mit Michael Hülsmann vom Krefelder Fairkehr statt. Gemeinsam mit der Bezirkspolitik und nach Absprache mit der Polizei wurde eine Lösung gesucht.

Elternhaltestelle bewusst nicht direkt vor der Schule

Mit der neu eingerichteten Elternhaltestelle an der Brahmsstraße 1/3 wurde eine Variante gefunden, von der alle Akteure sich überzeugt zeigen. Die Elternhaltestelle wurde bewusst nicht direkt vor die Schule gelegt, sondern einige hundert Meter entfernt. So wird ermöglicht, dass die Kinder noch einen kurzen, sicheren Schulweg zu Fuß absolvieren können. „Hier haben Schulvertreter, Elternvertreter, Politik und Stadtverwaltung gemeinsam eine gute Lösung erarbeitet“, freut sich Bezirksvertreterin Eva Kesseler. Die Fläche eignet sich aus mehreren Gründen gut: Es gibt keinen direkten Anlieger im Bereich der Elternhaltestelle. Am Straßenrand befindet sich zudem eine ausreichend große Parkfläche, die als Haltestelle ausgewiesen ist. Eltern können hier kurzzeitig parken und ihre Kinder herauslassen. Die Kinder müssen von dort aus keine Straße mehr kreuzen. „Die Lage ist ideal“, bilanzierte Michael Hülsmann. Zusätzlich soll der Bereich vor der Schule bald durch sogenannte Krefelder Kissen sicherer gemacht werden.

Die Schule wird nun die Eltern anschreiben und auf das neue Angebot der Elternhaltestelle hinweisen. Die Kinder sollen motiviert werden, die Elternhaltestelle zu nutzen und die letzten Meter bis zur Schule selbst zu laufen. Daraus soll an der Schule sogar ein kleiner Wettbewerb werden, in dem die Schüler „Meilen sammeln“ können. Welche Klasse macht die meisten Meter auf dem Weg zur Schule zu Fuß? „So verknüpfen wir die Elternhaltestelle noch mit einem spielerischen Aspekt“, sagt Gaby Dahler.

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Kulturhilfsfonds: 100.000 Euro fließen in Krefelder Kreativprojekte

Im zweiten Jahr in Folge hat die Stadt Krefeld Kunst- und Kulturschaffende dabei unterstützt, die Folgen der Corona-Pandemie zu bewältigen und einen Neustart zu wagen. Aus dem „Kulturhilfsfonds 2.0″ wurden seit September rund 100.000 Euro für Projekte bewilligt, die Veranstaltungsformate wieder ermöglichen und die Infrastruktur stärken sollen. „Das weiterhin große Interesse am Kulturhilfsfonds mit rund 30 Anträgen in nur drei Monaten zeigt uns, dass wir mit diesem Instrument genau richtigliegen. Unsere freie Kulturszene leidet weiterhin massiv unter den Folgen der Pandemie. Da müssen wir als Stadt das Signal geben: Ihr seid uns wichtig, und wir stehen an eurer Seite“, sagt Oberbürgermeister Frank Meyer.

Schwerpunkt lag auf Projekten für Heranwachsende und junge Erwachsene

Mit den rund 100.000 Euro Fördermitteln wurden diesmal unter anderem Bandprojekte, Theaterproduktionen, ein Pop-Up-Store in der Innenstadt, eine mobile Fahrradbühne und eine Plakataktion zum Weltfrauentag gefördert. Außerdem gab es Zuschüsse für neue Internetseiten und Flyer. „Die Vielseitigkeit der Anträge spiegelt auch die Vielfalt unserer freien Szene. Es ist ein Zeichen der Wertschätzung, dass die Politik nun schon im zweiten Jahr mit breiter Mehrheit einen solchen Fonds beschlossen hat. Davon profitieren nicht nur die Kulturschaffenden, sondern auch wir als Publikum“, sagt die Kulturbeauftragte Dr. Gabriele König. Ein Schwerpunkt der Förderung lag diesmal auf Projekten, die sich an Heranwachsende und junge Erwachsene richten. „Diese Gruppe, die unter der sozialen Distanz und den Kontaktverboten besonders gelitten hat, sollte berücksichtigt werden“, betont die Kulturbeauftragte.

2022 sind 150.000 Euro geplant

Im Zuge des neuen Haushalts, der in der Ratssitzung am 9. Dezember beraten werden soll, könnte es auch für 2022 einen Kulturhilfsfonds geben. In einem gemeinsamen Antrag fordern SPD, Grüne und FDP, erneut Fördergelder in Höhe von 150.000 Euro bereitzustellen. Der Schwerpunkt soll diesmal auf dem Thema einer Belebung der Innenstadt durch die Kunst- und Kreativszene liegen. Außerdem soll ein Teil des Geldes zur „Professionalisierung“ verwendet werden. Das bezieht sich zum Beispiel auf Seminare zu Gründungen im Kunst- und Kulturbereich, zu Fördergeldanträgen und zur „Kunst, von der Kunst zu leben“.

Der Krefelder Kulturhilfsfonds hat sich seit Herbst 2020 als wirksames Instrument erwiesen, um die schwerwiegenden Folgen der Corona-Krise für die freie Kunst- und Kulturszene abzumildern. Die Idee war im Sommer 2020 aus Gesprächen entstanden, die zwischen Kulturpolitikern, Vertretern der Stadtverwaltung und der Initiative „Wir müssen reden!“ geführt wurden. Im Ergebnis beschloss der Stadtrat am 20. August 2020 erstmals die Gründung eines Kulturhilfsfonds. Eine Jury, bestehend aus der städtischen Kulturbeauftragten Dr. Gabriele König, dem jeweiligen Vorsitzenden des Kulturausschusses, dem Krefelder Kulturrat und einem Vertreter von „Wir müssen reden“, entscheidet monatlich über die Anträge.

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Kommunalbetrieb bietet Online-Informationen zum Winterdienst an

Räumfahrzeug der GSAK. Foto: Stadtarchiv Krefeld

Angesichts der winterlichen Witterung stellen sich den Bürgern wieder die Fragen zur Räumpflicht. Wer ist wann und wo zuständig für das Entfernen von Schnee und Eisglätte? Hilfe dazu bietet die Serviceseite des Kommunalbetriebs Krefeld (KBK) unter www.krefeld.de/kbk/inhalt/winterdienst. Dort erfährt man, welche Bereiche die Stadtreinigungsgesellschaft GSAK im Auftrag des KBK von den Folgen des Winters befreit und in welchen Bereichen die Winterwartungspflicht durch die Anlieger selbst erfolgen muss. Neben den Bürgersteigen zählen dazu auch sogenannte Gehbahnen in einer Breite von einem Meter auf Straßen, deren Benutzung durch Fußgänger vorgesehen oder geboten ist, insbesondere in verkehrsberuhigten Bereichen und Fußgängerbereichen.

Grundstückseigentümer oder Anlieger müssen dafür sorgen, dass die Winterwartung in der Zeit von 7 bis 20 Uhr (sonntags 8 bis 20 Uhr) auf den Gehwegen vor ihrem Grundstück gewährleistet ist und in dem Umfang erledigt wird, wie es die Witterungsverhältnisse erfordern. Gegebenenfalls mehrmals täglich muss der Anlieger den Gehweg nach Beendigung des Schneefalls in einer für den Fußgängerverkehr erforderlichen Breite (in der Regel etwa einen Meter) räumen und eventuelle Glätte beseitigen. Der Winterdienst muss auch für den Fall geregelt werden, dass Grundstückseigentümer nicht in der Lage sind, ihn selbst durchzuführen, beispielsweise während des Urlaubs oder bei Krankheit. Gleiches gilt für nicht ortsansässige Grundstückseigentümer. Die Beseitigung von Schnee- und Eisglätte darf nur mit Sand oder anderen abstumpfenden Mitteln (Granulat, Splitt), jedoch nicht mit Streusalz erfolgen. In der Reinigungsklasse VIII obliegt dem Anlieger zusätzlich die Winterwartung auf der Fahrbahn. Anlieger, die ihrer Winterwartung nicht nachkommen, haften für Schäden, die sich daraus ergeben.

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Neue Frau-Holle-Inszenierung am Kresch-Theater in Krefeld

Das Kresch-Theater feiert mit der neuen Inszenierung von "Frau Holle" am 28. November Premiere Foto: Kresch

Für die neue Frau-Holle-Inszenierung am Kresch-Theater in Krefeld hat Intendantin und Regisseurin Isolde Wabra das Grimm’sche Märchen neu interpretiert und auch eine neue Fassung geschrieben. Dabei wird auch getanzt, gesungen und so manche Kissenschlacht ausgefochten. „Alles ist sehr klassisch erzählt, aber mit einigen neuen Aspekten. Es kommt nicht moralisiert daher“, so die Regisseurin. Im Zentrum der Geschichte steht die Geschwister-Beziehung von Rosemarie/Goldmarie und Annemarie/Pechmarie. „Warum verstehen sich diese beiden Schwestern nicht? Die Geschwisterbeziehung ist die längste Beziehung des Lebens und alle Eltern wünschen sich eine harmonische Verbindung“, so Wabra. Und auch die Rolle der Mutter betrachtet sie mit einem kritischen Blick in der Inszenierung.

Diese spielt Michaela Christl in einer Doppelrolle als Stiefmutter und Frau Holle. „Es ist so wichtig, dass Eltern die Stärken ihrer Kinder sehen und ja auch Eltern sollten dazulernen, deshalb landet in unserer Fassung auch die Mutter bei Frau Holle“, sagt die Schauspielerin. Wie das Stück dann endet, wird natürlich nicht verraten. Davor müssen Christina Wouters (Rosemarie/Goldmarie) und Kathrin Selakovic (Annemarie/Pechmarie) einige Prüfungen erleben und Erkenntnisse über sich gewinnen. „Zwei ungleiche Schwestern erleben ein ungewöhnliches Abenteuer, und wie es in Märchen so ist, meistern sie es doch auf eine ganz besondere Weise“, so Wabra. Letztlich finden die Schwestern zueinander. „Rosemarie erfährt wie schön es ist, gelobt zu werden und Annemarie sieht, wie wunderbar es sein kann zu helfen“, sagt die Regisseurin. Auf diesem Weg begleitet sie – auch mal ganz frech – Tom Büning in der Doppelrolle von Willi und Fritz.

Die Premiere von Frau Holle im Kresch-Theater war am Sonntag, 28. November. Es gibt noch Karten für die Familienaufführungen. Die 33 Schulaufführungen sind ebenso ausverkauft. Hier können aber noch Zusatztermine gebucht werden. Das Stück dauert gut eine Stunde und 15 Minuten. Weitere Informationen stehen unter www.kresch.de. Das Stück ist empfohlen für Kinder ab fünf Jahren, Jugendliche und Erwachsene. Es gelten die aktuellen Hygiene- und Sicherheitsbestimmungen.

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Uerdingen: Sechs Autos bei Verkehrsunfall beschädigt

Polizei-Unfall-Auto

Am Montagnachmittag (29.11.) kam es an der Mündelheimer Straße zu einem Verkehrsunfall mit insgesamt sechs beschädigten Autos und einem leicht verletzten Mann.

Der 34-jährige BMW-Fahrer war gegen 15.50 Uhr in Richtung Viktor-Jakubowicz-Straße unterwegs. Kurz vor der Fabritiusstraße stieß er mit der 20-jährigen VW-Fahrerin zusammen, die sich aus einer Grundstücksausfahrt in den fließenden Verkehr vortastete. Durch den Zusammenstoß verlor der Fahrer die Kontrolle über sein Fahrzeug und prallte in zwei geparkte Autos, die durch den Aufprall wiederum in zwei weitere Autos geschoben wurden. Es entstand erheblicher Sachschaden, zwei Fahrzeuge wurden abgeschleppt.

Der 34-Jährige wurde leicht verletzt, konnte nach ärztlicher Behandlung vor Ort aber wieder entlassen werden.

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Die Hilfe konnte wieder beginnen: Ehrenamt in Corona-Zeiten unverzichtbar

Die ehrenamtliche Unterstützung für Familien mit kranken Kindern ist trotz der Corona-Pandemie wichtig, so Schriftführerin Stefanie Zohren (v.li.), 2. Vorsitzender Karsten Körner, 1. Vorsitzender Jens Schmitz und Kassierer Stephan Kröll vom Förderverein zugunsten krebskranker Kinder Krefeld e.V. Foto: Förderverein zugunsten krebskranker Kinder Krefeld

„Wir sind froh, dass wir in den letzten Monaten wieder aktiver werden konnten. Seit Beginn der Pandemie und bis zum Sommer konnten wir weniger persönliche Ansprache und seelische Hilfe anbieten – das hat weh getan“ – so fasst der Willicher Jens Schmitz, seit mehr als zehn Jahren 1. Vorsitzender des „Fördervereins zugunsten krebskranker Kinder Krefeld e.V.“, die Jahre 2020 und 2021 zusammen. Anlässlich des „Tags des Ehrenamtes“ am 5. Dezember zieht der gemeinnützige Verein eine Zwischenbilanz.

Die Corona-Pandemie hat die „Zielgruppe“ der ehrenamtlich tätigen Mitglieder – Kinder in Krebs-Therapien und ihre Familien – vielleicht noch ein Stück weit stärker belastet als gesunde Kinder. So musste der Förderverein die Zahl der Übernachtungsgäste im Elternhaus Villa Sonnenschein neben der Kinderonkologie des Helios Klinikums Krefeld deutlich reduzieren: „Wir konnten pro Zimmer nur ein Familienmitglied aufnehmen, Geschwister und andere Angehörige konnten garnicht kommen. Das entspricht nicht unserer Idee, wie wir die Familien unterstützen möchten und auch nicht dem, was sie brauchen“, verdeutlicht Jens Schmitz. Da die Kinderonkologie in Krefeld ein weites regionales und internationales Einzugsgebiet habe, sei das eine sehr belastende Einschränkung gewesen.

Denn Krebserkrankungen bei Kindern und Jugendlichen haben sich ja nicht reduziert, weil es jetzt auch Corona und Kontaktbeschränkungen im Leben gibt – im Gegenteil: Umweltverschmutzung, Klimawandel und andere Einflüsse führen dazu, dass immer mehr Kinder an Krebs erkranken – und diese Erkrankungen führen zu erheblichen körperlichen und seelischen Belastungen für alle. „Eine Chemotherapie bringt körperliche und seelische Schäden – für die ganze Familie. Die Krebs-Erkrankung eines Kindes betrifft immer alle. Sie verändert das Leben und ist nie wieder weg“ – Jens Schmitz und seine Frau Andrea haben diese Erfahrung selbst gemacht: Ihr Sohn Tim ist 2008 nach einer ersten Erkrankung, Chemotherapie und Rezidiv (Rückfall) an den Folgen seiner Leukämie-Erkrankung gestorben: „Diese Zeit vergisst man nie, egal, ob es gut oder schlecht ausgeht“.

Die betroffenen Kinder und ihre Familien bräuchten viel Hilfe und Ansprechpartner: „Wir können mit ihnen reden, Ängste nehmen, Hoffnung unterstützen und ein Ventil sein“, beschreibt er Aufgaben, die die Fördervereins-Mitglieder ehrenamtlich wahrnehmen. Denn Kinder verständen schon früh, was eine solche Erkrankung für sie bedeute. „Sie wissen, was am Ende stehen kann. Sie stellen wesentliche, existentielle Fragen, die es aufrichtig zu beantworten gilt und die man ernst nehmen muss“, so Jens Schmitz. Da seien Gesprächspartner aus dem Förderverein, die mit der Situation vertraut sind, wichtige Bezugspersonen. Mittlerweile gebe es Kontakte bis nach München, „dort liegt ein Kind in der Klinik, das die gleiche Erkrankungsform hat wie Tim sie hatte. Wir tauschen uns viel mit der Familie aus“.

Der Förderverein hat in den vergangenen zwei Jahren andere satzungsgemäße Aufgaben fortsetzen und neu beginnen können. So habe man aus Krefeld eine fünfstellige Summe für Forschungszwecke an den Dachverband überwiesen. Außerdem finanziert der Verein die Sporttherapie für Kinder, die auf der onkologischen Station des Helios Klinikum Krefeld liegen, oder unterstützt eine Helios-Ärztin, die eine internationale Studie zu Stammzellen betreibt. „Diese finanzielle Hilfe ist wichtig, denn die Pharma-Industrie gibt weniger und der Staat unterstützt Forschung kaum“, beschreibt der Fördervereinsvorsitzende.

Außerdem hat der Förderverein ein geerbtes Haus in Anrath komplett renoviert, um mehr Raumkapazitäten für Eltern zu haben. Die Villa Sonnenschein in Krefeld war vor Beginn der Pandemie sprichwörtlich „aus allen Nähten geplatzt“. Auch die Ferienwohnung auf Sylt, die in unmittelbarer Nähe zur Sylt-Klinik liegt, sei als Erholungsort für die Familien wichtig geworden.

Erfolgreich waren Projekte wie die zweite Familienfreizeit in Flachau oder das mittlerweile 15. Familienwochenende auf dem Reichswaldhof bei Goch, an denen teils akut kranke Kinder teilnehmen konnten „Wir hatten viel Spaß, aber es war auch immer wieder Zeit für intensive Gespräche und den Erfahrungsaustausch zwischen den betroffenen oder verwaisten Eltern“, fasst Schmitz zusammen. „Ich bin aber dankbar für die Unterstützung, die wir in den vergangenen Monaten erhalten haben. Unvergesslich ist für mich das Konzert der Stadt Krefeld zum Tag der Deutschen Einheit. Dabei haben wir einen Elternverein aus Venlo kennengelernt, zu dem mittlerweile gute Kontakte bestehen. Auch die Benefiz-Wanderung von Markus Pfennings aus Willich hat einen sensationellen Spendenerfolg ausgelöst oder wir haben immer wieder Unterstützung von der Bäckerei Greis bekommen, wenn wir etwas brauchten“, beschreibt Jens Schmitz positive Aspekte der vergangenen 24 Monate.

Für 2022 plant der Förderverein wieder mehr Aktivitäten – wie ein großes Sommerfest im Garten der Villa Sonnenschein – um das Jubiläum „5 Jahre Villa Sonnenschein“ nachzufeiern.

Infos auf www.krebskinder-krefeld.de

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Kinderkino „spunk“: „Lucia und der Weihnachtsmann“

Die Fabrik Heeder. Foto: Stadt Krefeld

Das Kinderkino „spunk“ des Kulturbüros der Stadt Krefeld zeigt am Sonntag, 5. Dezember, um 10.30 Uhr in der Fabrik Heeder an der Virchowstraße 130 den Film „Lucia und der Weihnachtsmann“. Der Film ist für Kinder ab acht Jahre empfohlen und dauert gut 82 Minuten.

Zum Film: Eigentlich müsste es das Schönste sein, als Tochter des Weihnachtsmannes aufzuwachsen – eigentlich. Denn wie die zwölfjährige Lucia feststellen muss, ist auch im Winterwunderland im nördlichsten Norden Grönlands die Gleichberechtigung noch nicht angekommen. Dabei wünscht sich Lucia nichts sehnlicher, als die nächste Weihnachtsfrau zu werden. Karten zum Preis von zwei Euro gibt es ab 10 Uhr an der Tageskasse in der Fabrik Heeder an der Virchowstraße. Es gelten die aktuellen Hygiene- und Sicherheitsbestimmungen.

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